Artikel für Suchmaschinen optimieren: von Hexenwerk und Experten

Artikel für Suchmaschinen optimieren (also SEO und Suchmaschinenoptimierung) ist kein Hexenwerk und kann von jedem weitestgehend selbst durchgeführt werden. Die eigentliche Zauberei für erfolgreiche Artikel liegt dann auch oftmals mehr darin, das richtige Fokus Keyword (Schlüsselwort) oder die richtige Suchphrase und letztlich auch das intensiv bearbeitete Thema einer Webseite zu entdecken, also das, was Besucher typischerweise interessiert und wonach sie (passend) suchen.

Artikel für Suchmaschinen optimieren: einfache Maßnahmen

Einen Artikel selber kann man mit recht einfachen Mitteln optimieren, wobei diese Basis-Maßnahmen im Wesentlichen das sind, was SEO-Plugins für WordPress anbieten, wen auch in Variationen.

  1. Entscheiden sie sich für ein Fokus Keyword bzw. oftmals besser eine Kombination aus Wörtern (Suchphrase), da die meisten Anwender ohnehin eher selten nur ein Wort für die Suche verwenden.
  2. Verwenden Sie ihr Schlüsselwort möglichst im Titel des Beitrages.
  3. Verwenden Sie ihr Fokus Keyword möglichst zu Beginn des 1. Absatzes.
  4. Achten Sie auf eine ausreichende Keyword – Density (Suchwort Dichte), die angibt, wie häufig das Schlüsselwort im Verhältnis zur Wortanzahl ihres Textes verwendet wird. ber die beste Suchwort Dichte streiten die Experte, vielleicht sind 2-3% optimal, keinesfalls übertreiben.
  5. Lohnenswert ist die Verwendung des Schlüsselwortes in Überschriften, also H1-H3 Tags sowie in Alt-Tags

Nun ist SEO, also Suchmaschinenoptimierung kein Gesetz, es gibt auch keine festen Regeln und auch was die Algorithmen von Suchmaschinen angeht, so sind erhebliche Zweifel angebracht, ob die immer als logisch und nachvollziehbar eingeordnet werden können.

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SEO Experten: kein harmonischer Chor

Selbständig Zweifel

© kkolosov – Fotolia.com

Was es aber gibt, das sind unzählige Experten, welche jeweils ganz genau wissen, wie es geht, leider nur stimmen diese meist keinen harmonischen Chor an, sodass die letzte Weisheit dem Suchenden oft verschlossen bleibt.

Manche Themen sind strittig bzw. ändern sich in der subjektiven Betrachtung von „Experten“, z.B. gehen viele davon aus, dass die Suchwort – Dichte heute nicht mehr so entscheidend ist, vielmehr fallen hier die Kürzel WDF und IDF. WDF (Within Document Frequency) gibt an, wie oft ein Begriff im Verhältnis zu anderen Begriffen im Text vorkommt und IDF (Inverse Document Frequency) steht dafür, wie bedeutend ein Begriff in Bezug auf die Gesamtmenge der Dokumente ist. Aha, klingt bedeutend 😉

Stellt sich z.B. die Frage „welche anderen Begriffe“ sind dann bedeutend? … und vor allem: Macht es dann noch Spaß Artikel zu schreiben, wenn man mit dem Rechenschieber arbeiten soll?

Auch bei den übrigen genannten Punkten wird der eine oder einen oder mehrere als „veraltet“ betrachten. Anderseits: Komischerweise funktionieren diese Basis Punkte immer noch gut, besonders wenn der Artikel auch inhaltlich Stoff liefert.

Auf gute Inhalte kommt es an, aber leider nicht immer

Was das Ganze wirklich bedeutet und was ohnehin die beste Empfehlung ist: Schreiben Sie einen ausreichend langen Artikel, gut gegliedert, der das jeweilige Thema inhaltlich gut aufgreift. Hierdurch ergibt sich meist automatisch ein gutes Verhältnis des jeweiligen Suchwortes sowie seiner Verteilung, sowohl bei der Verteilung im Text als auch im Verhältnis zu diesen ominösen anderen Begriffen. In anderen Worten: Schreiben Sie einen anständigen und interessanten Text für Ihre Leser. Das hat auch den Vorteil, dass man dann wieder im Einklang mit den Experten ist, welche die Themenrelevanz einer Webseite als wichtiger ansehen als etwa die Schlüsselwort – Dichte. Geniale Erkenntnis, die jeder Blog Betreiber auch von ganz alleine merkt: umso intensiver man ein Thema beackert, umso wahrscheinlicher sind gute Suchpositionen in den Suchmaschinen.

Allerdings: wenn man sich anschaut wie viele völlig sinnentleerte Artikel und Seiten top positioniert sind, dann könnte man auch hier wieder ein Fragezeichen setzen, dass guter Inhalt immer gewürdigt wird.

Gute Positionen in Suchmaschinen bedeuten übrigens nicht immer auch viele Leser, denn auch das Thema entscheidet und die Wahl passender Suchwörter/Suchphrasen. Es müssen aber auch nicht immer viele Leser sein, es reicht, die richtigen Leser zu haben. Kommt immer darauf an, was man erreichen möchte.

SEO ist auch sehr subjektiv, die Meinungen ändern sich ständig und vor allem: Glauben Sie wirklich nicht, dass die Algorithmen der Suchmaschinen immer logische und gute Ergebnisse produzieren. Es kann durchaus vorkommen, dass zu manchen Suchbegriffen man lauter Ergebnisse bekommt, die so gar nichts mit der eigenen Suchanfrage zu tun haben, während ein gut passender Artikel überhaupt nicht gelistet wird. Ist alles nur Software und die ist noch nicht wirklich intelligent.

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