Auf Jobsuche – Wo finde ich die passende Stelle für mich?

Nicht nur nach Abschluss des Studiums oder der Ausbildung heißt es: wo finde ich den passenden Job für mich? Schon während der beruflichen Ausbildung ist der eine oder andere gezwungen, auf die Suche zu gehen. Ob nun einen Nebenjob, ein Praktikum oder eine Festanstellung, wie geht man diese Suche am besten an? Wie bzw. wo sucht man überhaupt?

Die großen Jobbörsen

… sind sicher ein erster Anfang in Sachen Jobsuche, da sie von vielen (großen) Unternehmen deutschlandweit genutzt werden. StepStone und Monster sind nur zwei Namen, der großen bekannten. Gesucht werden kann hier, wie auch in anderen Jobbörsen, nach Titel, Branche, Region und Berufsgrad (Praktikum, Vollzeit-/Teilzeitstelle). Außerdem erhält man sinnvolle Suchbegriffe zur weiteren Eingrenzung. Leider ist das Veröffentlichen von Anzeigen hier nicht ganz billig. Gerade kleinere Unternehmen können sich Veröffentlichungen in diesem Rahmen nicht immer leisten. Wenn Sie sich einen ersten Überblick verschafft und dabei vielleicht den Grundaufbau einer Stellenausschreibung verinnerlicht haben, sollten Sie auch über diese Börsen hinaus suchen.

Metasuchmaschinen

… gibt es auch speziell für Jobangebote. Sie besitzen keine eigenen Datensätzen, sondern beziehen die Informationen durch das „Auslesen“ anderer Seiten. Hier finden Sie Jobs aus verschiedenen Jobbörsen, aber auch solche von Unternehmenswebseiten. Portale wie bspw. Kimeta oder Indeed, bieten in Sekundenschnelle einen Überblick über aktive Jobangebote im Netz. Das Suchergebnis ist oft zwar sehr umfangreich, bringt aber nicht nur relevante Einträge. Auch dieser Kanal sollte deshalb nicht der einzige bei der Jobsuche sein.

Die Jobbörse der Agentur für Arbeit

… sollte jeder Jobsuchende einmal besucht haben. Mit rund 900.000 branchenübergreifenden Angeboten zählt sie zu den größten Jobportalen in Deutschland. Das Einstellen von Anzeigen ist hier kostenlos und wird deshalb auch gern von kleineren Unternehmen genutzt. Ein Vorteil dieser Jobbörse ist, dass man gut regional suchen kann. Wie alle anderen Portale hat auch diese natürlich Ihre Grenzen. Ein Blick lohnt sich aber in jedem Fall.

Google

… kann zur Jobsuchmaschine werden. Hier „Job“ oder „Jobs“ in Verbindung mit einer Branche/Beruf oder Stadt/Region eingegeben, bietet in der Regel eine nicht geringe Anzahl von Angeboten. Mit einer Suche über Google gelangt man auch zu Portalen, die auf ein bestimmtes Berufsfeld zugeschnitten sind. Hier findet Sie dann gebündelt spezifische Angebote und meistens auch Tipps oder Besonderheiten für die Bewerbung im gesuchten Berufszweig.

(Lokal)Zeitungen

… sind heute nicht mehr das Medium Nummer 1 für die Jobsuche. Ein Blick in den in den Wirtschafts- oder Lokalteil der Zeitung Ihrer Region lohnt sich dennoch. Hier finden Sie Angebote, aber auch Neuansiedlungen, Vergrößerungen und Erfolge lokaler Unternehmen. Ist vielleicht ein Unternehmen dabei, bei welchem Sie sich initiativ bewerben möchten? Analog gilt dies selbstverständlich auch für überregionale Zeitungen.

Netzwerken

… wird mit steigender Berufserfahrung immer wichtiger. Es lohnt sich schon früh damit zu beginnen, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, da Kontakte zu Personen und Firmen bei der Jobsuche sehr hilfreich sein können. Das altbekannte kennt-jemanden-der-jemanden-kennt kann auch hier greifen und die Jobsuche beschleunigen. XING bspw. hilft bei der Kontaktpflege.

Der Mix macht’s

StellenangeboteUnabhängig von der Art des Jobs und der Branche sollten verschiedene Suchkanäle genutzt werden. Auch ein Blick auf die Webseiten von Unternehmen, die Sie interessant finden, kann hilfreich sein. Hat man erst einmal ein paar Anzeigen gelesen und den Suchlogarithmus der Portale verinnerlicht, wird die Suche einfacher. Vor der Suche ein paar Gedanken zu notieren (Was suche ich? Wie möchte ich mich entwickeln? Was erhoffe ich mir von meinem künftigen Arbeitgeber?) erleichtert den Einstieg in die Suche. Haben Sie erst ein einmal ein paar konkrete Stellenangebote gelesen, fällt Ihnen auch die Auswahl geeigneter Suchbegriffe leichter.

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