Die Nischenseite: Geld verdienen durch passives Einkommen

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

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Ein Blog zeichnet sich aus durch immer neue Artikel, die man mehr oder weniger häufig veröffentlicht. Wer dies nicht nur als Hobby betreibt, der benötigt natürlich Einnahmequellen, die bei Blogs von Anzeigenwerbung bis zur Nutzung von Partnerprogrammen reichen. Je nach Blog bzw. Inhalten, ist es dabei unterschiedlich einfach oder schwer, Geld damit zu verdienen. Vor allem aber benötigen Blogs regelmäßig Inhalt, was durchaus auch mal zu einer anstrengenden Tätigkeit werden kann, insbesondere wenn es aus welchen Gründen auch immer, mal zu einem Ausfall kommt.

Eine Alternative oder für viele ein Zusatz, welches auch als Einnahme Backup taugt, sind Nischenseiten, die sich sehr speziell auf bestimmte Produkte, oftmals sogar einem Ausschnitt daraus konzentrieren, und die sich primär daran orientieren Produkte zu verkaufen oder meist über entsprechende Partnerprogramme zu vermitteln.

Weniger Pflegeaufwand als „normale“ Blogs

Nischenseiten, einmal aufgebaut, benötigen weniger laufenden Pflegeaufwand. Selbstverständlich und je nach Inhalt diese nicht völlig passiv und benötigen durchaus auch hin und wieder Aktualisierungen, aber eben deutlich weniger als laufende Blogs. Zudem generieren sie im Optimalfall auch dann Einkommen, wenn man ausfällt. Dies ist zwar auch bei einem Blog durchaus möglich, aber je nach Thema sind hier Auswirkungen oft schneller zu spüren.

Nischenseiten sind allerdings dafür recht arbeitsintensiv im Aufbau, denn damit eine Nischenseite auch das bringt, was man sich erhofft, bedarf es zunächst der Recherche:

  • Welche Produkte verkaufen sich überhaupt?
  • Was sind aktuelle Trends, was ist zukunftsgerichtet eher auf dem absteigenden Ast
  • Wie ist die Konkurrenzsituation? und welche Chancen hat man (denn dies ist besonders wichtig bei Nischenseiten) auf gute Google Platzierungen?
  • Gibt es passende Partnerprogramme
  • Wie große ist das mögliche Besuchervolumen?
  • Welchen Umsatz kann pro Verkauf erwarten

usw.

Da eine Nischenseite in der Regel aus einer überschaubaren Seitenanzahl besteht und weil eben die Wichtigkeit der Google Platzierung (als wichtigste Suchmaschine) gegeben ist, ist die Suche und der geschickte Einbau möglichst optimaler Keywords von größter Bedeutung.

Entsprechend ist der Zeitaufwand zum Erstellen vergleichsweise groß, belohnt wird man aber., wenn alles gut läuft, mit einigermaßen stabilen monatlichen Einnahmen, die mit mehreren Nischenseiten natürlich ein Grundeinkommen ermöglichen können.

Sind Nischenseiten moralisch in Ordnung?

Eine gute Frage ist natürlich, ob eine Nischenseite, die das Primärziel hat, dass Besucher ein Produkt kaufen, nicht moralisch etwas bedenklich wäre. Nun würde man dieser Logik folgen, so wäre auch jeder Supermarkt verwerflich, denn nichts anderes will ein Supermarkt mit allerlei psychologischen Tricks doch auch bei seinen Kunden erreichen? Würde man dies infrage stellen, so müsste man eigentlich unser ganzes gesellschaftliches System infrage stellen.

Unmoralisch wird es eigentlich nur dann, wenn man bedenkliche, zweifelhafte oder sonst wie bedenkliche Produkte auf seiner Nischenseite anbieten würde. Nicht unmoralisch ist es, wenn jemand, der eine solche Seite aufbaut, Informationen zu nach seiner Meinung best möglichen Produkte seiner Nische für Besucher zusammenstellt und aufbereitet, wovon der Leser ja profitiert. Der Nischenblog Betreiber wird, auch aus eigenem Interesse, aufwendig recherchieren, um die besten Produkte seiner Nische zu finden. Der Blogbetreiber nimmt also eine Selektion vor und stellt Produkte nützlich aufbereitet mit den entsprechenden Informationen zur Verfügung, womit dem Leser eigener Recherche- und Suchaufwand deutlich reduziert wird. Da diese Infos zudem kostenlos für den Leser sind, dürfte dies kaum ein Problem sein.

Die Anbieter der Produkte oder die Handelsplattformen profitieren wiederum von der für sie meist recht günstigen Werbung. Also ein Spiel, bei dem es eigentlich nur Gewinner gibt und welches dem Grundprinzip unseres Wirtschaftssystems folgt.

In der Summe sind Nischenblogs eine attraktive Gelegenheit sich ein finanzielles Backup aufzubauen, welches auch dann arbeitet, wenn man selber vielleicht mal keine Zeit hat. Im Unterschied zu normalen Blogs ist der Zeitaufwand für Pflege deutlich geringer, allerdings ist der Erstellungsaufwand höher. Zudem ist es keineswegs einfach attraktive Nischen zu finden, zumal natürlich viele diese Idee haben und eine entsprechende Konkurrenz meist gegeben ist.

Trotzdem ein Projekt, welche ich, auch inspiriert durch das sehr gute Buch „Online Geld verdienen mit Affiliate Programmen und Nischenseiten“ (Kindle eBook) plane in nächster Zeit anzugehen.

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