Die vielseitige Verwendung von Magneten in der Technik

Kompass MagneteMagnete werden auf vielfältige Art und Weise genutzt. Wir setzen in unserem Alltag immer wieder verschiedene Gegenstände ein, die mit ihrer Hilfe funktionieren: Um an der Kasse mit unserer Bankkarte bezahlen zu können, ist diese beispielsweise mit einem Magnetstreifen versehen, auf dem alle wichtigen Daten gespeichert sind. Auch unser Smartphone, mit dem wir täglich telefonieren, würde ohne Magnete nicht funktionieren. Nützliche, kleine Helfer sind außerdem Kühlschrankmagnete, mit denen wir regelmäßig wichtige Notizen befestigten.
Viele häufig verwendete Gegenstände funktionieren nur durch den Einsatz magnetisierter Metalle beziehungsweise durch Elektromagnetismus. Vor allem aus der Technik sind Magnete nicht wegzudenken:

  • Kompass: Ein Kompass besteht aus einem transparenten Gehäuse, in dem sich eine leichtgängig gelagerte und frei bewegliche Magnetnadel befindet. Diese richtet sich entlang der Feldlinien des Erdmagnetfeldes aus. Ihr ist es möglich, sich in Nord-Süd-Richtung einzustellen, da die Lage der magnetischen Pole nur minimal von denen der geografischen Pole abweicht.
  • Elektrische Klingel: Eine Klingel besteht unter anderem aus einer Eisenspule, die meist hufeisenförmig gewickelt ist. Schließt man den Gleichstromkreis, indem man den Klingelknopf betätigt, kann dadurch ein periodisches, akustisches Signal erzeugt werden.
  • Lautsprecher: Ein wichtiges Bauteil von Lautsprechern ist ein Elektromagnet. Ihr Funktionsprinzip basiert auf der magnetischen Wirkung einer stromdurchflossenen, beweglichen Spule, die in den Dauermagneten hineinragt. Wird sie von unterschiedlich starken, elektrischen Strömen durchflossen, werden die Stromschwankungen in akustische Signale umgewandelt.
  • Lasthebemagnete: Lasthebemagnete dienen dazu, schwere, ferromagnetische Gegenstände anzuheben. Schaltet man die Stromzuführung ein, baut sich um ihre Spule ein starkes Magnetfeld auf, das metallische Gegenstände anzieht. Deshalb werden sie meist zum Transport von Schrott auf Müllhalden eingesetzt, um enorme Mengen Metall anzuheben.

Wir stark die Wirkung solcher industriellen Dauermagnete ist, kann man sehr gut in diesem Video sehen.

Ein Versuchsteam verwendet einen Magneten aus Neodym, der eine Haftkraft von 200 Kilogramm besitzt. Mit dem Magneten aus diesem sehr seltenen Erdmetall können Glas, Porzellan oder Knochen zerquetscht werden. Lediglich durch einen Keil und einen Gummihammer ist es dem Team aus dem Video möglich, die beiden Magnete wieder voneinander zu trennen. Außerdem mussten sich die Personen selbst mit Handschuhen, Schutzbrille und Helm und die Umgebung mit Plexiglas

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