Effektive Lernmethoden im Studium

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Für die meisten ist die Vorbereitung auf die Klausuren von Frust und Stress geprägt. Viele versuchen mit Bulimie-Lernen, sich alles in möglichst kurzer Zeit einzuprägen. Langwierige erfolge wird man damit jedoch nicht erzielen. Den eigenen Lerntypen und die richtigen Methoden zu kennen, kann das Lernen angenehmer und effektiver gestalten.

Die richtige Planung

Um Lerninhalte auch auf lange Sicht im Kopf zu speichern, darf nicht kurzfristig gelernt werden. Viel effektiver ist es, früh genug anzufangen und sich dabei auf ein paar Stunden am Tag zu beschränken. Dabei hilft es, sich einen realistischen Plan zu erstellen. Wann fängt man an? Wichtig ist es, dabei an Puffertage zu denken. Häufig kommt nämlich Unerwartetes dazwischen oder ein schwieriges Thema nimmt mehr Zeit in Anspruch, als erwartet. Ein bis zwei Tage in der Woche frei zu halten lässt Zeit für die Freizeit und Freunde. Auch an genügend Zeit für alltägliche Dinge sollte gedacht werden.

Plant man zusätzlich die einzelnen Lerntage, wirkt die gesamte Masse nicht mehr so bedrohlich. Was möchte man an diesem Tag lernen? Wie viel möchte man schaffen? Auch an die Lernpausen sollte gedacht werden. Damit kommt ein geregelter Tagesablauf zustande, mit einem Ende in Sicht, auf das man sich freuen kann.

Den richtigen Lerntypen kennen

Es gibt unzählige Lernmethoden und Tipps, die jedoch alle nichts nützen, wenn man seinen eigenen Lerntyp nicht kennt. Dabei unterteilt man unteranderem in auditive, visuelle und motorische Lerner. Auditive Lerntypen können beispielsweise mit Aufnahmen der Lerninhalte viel bewirken, welche sie sich immer wieder oder auch nebenbei anhören. Mindmaps, Tabellen oder Poster eignen sich für visuelle Lerntypen am besten. Am schwierigsten haben es die motorischen Lerner, da es bedeutend komplexer ist, Lerninhalte zu fühlen oder mit Bewegungen zu verknüpfen. Kann man beispielsweise die Experimente nicht selber durchführen, könnte es Ihnen helfen, das Lernen mit Bewegung zu verknüpfen. Kennt man seinen Lerntypen, kann man sich auf die Suche nach individuell geeigneten Lernmethoden machen.

Die nötige Abwechslung

Immer wieder das Gleiche zu machen frustriert und nimmt an Effektivität. Daher hilft es, sich nach jeder Pause einem anderen Thema zu widmen und für Abwechslung zu sorgen. Genauso hilfreich ist es, seine Lernmethoden zu variieren. Hat man gerade viel gelesen und zusammengefasst, macht es vielleicht mehr Spaß sich etwas auditiv erklären zu lassen oder ein Video anzuschauen, bevor man weiter macht. Lernportale wie gut-erklaert.de, verfügen über Videos und Erklärungen in anschaulichen Schritten. Dabei darf man sich jedoch nicht von anderen Angeboten des Internets ablenken lassen.

Ruhe und Entspannung

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Jeder kennt es: Ab einem gewissen Zeitpunkt lernt man immer schlechter und scheint nichts mehr in sich aufnehmen zu können. Es ist sogar wissenschaftlich erprobt worden, dass regelmäßige Lernpausen nicht nur für Erholung sorgen, sondern das Lernen effektiver macht. Daher sollte man sich nach einer Stunde immer für mindestens fünf Minuten etwas Ruhe gönnen. Dazu gehören auch mal freie Tage, um das gelernte in Langzeitgedächtnis aufnehmen zu können. Es sollte danach jedoch wiederholt werden.

Guter und genügender Schlaf kann maßgeblich zu effektiverem Lernen beitragen, denn im Schlaf werden Informationen erneut verarbeitet und damit auch gefestigt. Am besten gelingt dies, wenn man sich die Inhalte vor dem Einschlafen noch einmal durchliest. Ist man außerdem gut erholt, kann man am Folgetag besser lernen.

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