Konversionsraten erhöhen mit Amazon Payments

Eigentlich gibt es das Bezahlverfahren Amazon Payments schon seit einigen Jahren, trotzdem verzichten viele Shops noch immer auf die Einbindung dieses Zahlverfahrens. Dabei verschenkt man hier deutlich Potenzial, denn unabhängig von mitunter kritischer Berichterstattung in den Medien, genießt Amazon bei den allermeisten Kunden an sich ein sehr hohes Vertrauen, welches sich natürlich auch im allgemeinen guten Service begründet. Da gleichzeitig sehr viele Kunden bereits ein Amazon Konto haben, kommen hier zwei Faktoren zusammen, die Amazon Payments zu einem sehr attraktiven, bequemen und vertrauenswürdigen Bezahlverfahren machen.

  • Kunden vertrauen Shops eher, wenn diese vertrauenswürdige Bezahlverfahren anbieten. Ein Shopanbieter profitiert hier also von der Vertrauenswürdigkeit des jeweiligen Services, in diesem Fall von Amazon.
  • Bezahlen mit Amazon Payments ist einfach, da es für den Kunden genauso abläuft wie bei einem Kauf auf Amazon.

Bezahlen mit Amazon Payments bequem für den Kunden

© WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

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Damit entfällt für den Kunden auch das mitunter lästige Neuanlegen eines Kundenkontos beim jeweiligen Shop, stattdessen greift man auf vorhandene Amazon Kundendaten und hinterlegte Bezahlverfahren zurück. Dies erleichtert auch gerade Shop, die vielleicht Spezialprodukte anbieten und wo man nicht so oft einkauft, den Verkauf. Kunden finden ein ihnen bekanntes bewährtes Zahlverfahren vor, ohne dass man ein neues Konto eröffnen muss.

Angesicht dieser offensichtlichen Vorteile ist doch erstaunlich, wie viele Shop genau darauf verzichten, zumal die Konditionen auch nicht die schlechtesten sind: aktuell sind es 0,35 Euro fix plus 1,9 % von der jeweiligen Transaktion, je nach Umsatz können es auch weniger prozentuale Kosten pro Transaktion (geht runter bis 1.2%). Monatliche Grundgebühren fallen nicht an.

Das Bezahlsystem kann entweder selbst integriert werden oder man verwendet entsprechende Shops wie unter anderem Magento oder auch xt:commerce, wo entsprechende Module bereits bereitstehen.

Rechnung und Vorkasse: was gut für den einen ist, ist ein Risiko für den anderen

Eines der Hauptpunkt für erfolgreichen Verkauf via Webseite, Blog oder Shop ist ohne Zweifel immer die Vertrauenswürdigkeit des eigenen Angebots und Bezahlverfahren spielen sicher eine große Rolle, wobei Interessen von Kunden und Anbieter nicht immer ganz kompatibel sind. Bezahlen per Rechnung mag für den Kunden bequem sein, für den Anbieter aber mit einem Ausfallrisiko verbunden plus Zeitaufwendungen für Mahnungen etc. Umgekehrt sieht es natürlich bei Vorauskasse aus. Zwischensysteme wie Paypal oder eben auch Amazon Payments können diesen Konflikt aufheben, wodurch diese sowohl für Anbieter als auch Kunden interessant sind. Mach es einfach für den Kunden! ist immer noch eines der besten Erfolgsrezepte, gleichzeitig müssen sich Anbieter natürlich auch selbst schützen und da ist mit intermediären Bezahlsystemen ganz sicher auf dem richtigen Weg.

Amazon Payments ist für den Kunden auch einfach und komfortabel, was wiederum Spontan Käufe fördert. Anbieter profitieren auch zusätzlich von Amazon Serviceleistungen hinsichtlich Zahlungsausfällen und Betrugsversuchen.

Marktmacht wird vielleicht manche Shop Anbieter abschrecken

Eigentlich würde man Amazon Payments viel häufiger als zusätzliche Bezahloption neben Rechnung, Paypal, Kreditkarte etc. erwarten, vor allem angesichts der vielen Vorteile, aber vielleicht ist es nach wie vor nicht jedem Shop Anbieter bekannt oder man fürchtet insgeheim die Marktmacht von Amazon, da man natürlich auch Daten aus der Hand gibt, wodurch eine verständliche Sorge bei Anbietern entsteht. Diese Sorgenfalte kann natürlich nur Amazon selbst den Händlern nehmen.

Die Idee und das Bezahlverfahren mit Amazon Payments wie auch via Paypal an sich ist aber einfach, wird von Kunden als vertrauenswürdig und bequem eingestuft und dürfte damit sicherlich motivierend für Shop Besucher sein, um einen Einkauf dann auch tatsächlich zu tätigen.

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