M2M ? automatisierter Datenaustausch zwischen Maschinen

Die Bezeichnung M2M steht für Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und beschreibt den automatisierten Datenaustausch zwischen Maschinen und Geräten, die nicht auf einem Computer basieren. Bei einer M2M-Kommunikation tauschen Maschinen und Anlagen ohne Einfluss des Menschen Daten aus, wie zum Beispiel in der Fernüberwachung.

Mobiles M2M – Keine Kabelverlegen notwendig

Der Installationsaufwand ist gering, da die Übertragung in der Regel über ein M2M-Übertragungsmodul für Mobilfunk, zum Beispiel vom Mobilfunkanbieter O2, erfolgt. Über diese Schnittstelle werden dann Datenströme ausgelesen oder Zustände abgefragt. Aufgrund der Verfügbarkeit einer kostengünstigen und schnellen Datenübertragung über das Mobilfunknetz wurde M2M immer mehr ausgebaut. Doch M2M kann ebenso über eine Internetverbindung stattfinden.

M2M über Mobilfunk

© alexsaz - Fotolia.com

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Allerdings ist die Mobilfunktechnik unerlässlich, wenn es darum geht, größere Entfernungen zu überwinden. Mit ihr können Standorte erreicht werden, an denen kein Internet verfügbar ist. Zwar sind kabelgebundene Verbindungen verlässlicher, aber Funksysteme sind deutlich flexibler. Der Mobilfunk ist sicherlich die preiswerteste Lösung für alle Anwendungen, während eine drahtverbundene Steuerung für sicherheitskritische Situationen eher infrage kommt.

Die Anwendungsbereiche von M2M

Die M2M Technologie findet heute Anwendung in:

  • Fernsteuerung
  • Fernüberwachung
  • Fernwartung
  • Bezahlsysteme
  • Tracking
  • Flottenmanagement
  • Mautgebühren
  • Gebäudetechnik
  • Standortbestimmung
  • und noch vieles mehr

Unter anderem werden die Zählerstände der Strom-, Gas- und Wasserversorger drahtlos an die Energieunternehmen übermittelt. In der Produktion und im Anlagenbau können über Fernzugriff wichtige Daten abgefragt und in kritischen Situationen Parameter verändert werden. Die Benachrichtigung an die Zentrale erfolgt per E-Mail, SMS, Sprachnachricht oder Fax. Im öffentlichen Nahverkehr erfolgt eine Ortung der Fahrzeuge und eventuelle Wartezeiten für die Passagiere werden auf elektronische Informationstafeln an den Fahrzeug-Haltestellen übertragen.

Anwendungen in Video-Sicherheitslösungen

Mobile Objekte, wie beispielsweise Geldtransporter, sind nur schwer mit einem Video zu überwachen. Das Gleiche gilt für stationäre Objekte, die nur kurzfristige aufgestellt sind, wie etwa Baustellenampeln. Hier wären die Überwachungsmaßnahmen per Video nur mit hohem Kosten- und Zeitaufwand durchzuführen. Eine preiswertere Lösung sind in solchen Fällen Mobilfunkmodule als Sicherheitslösung. Alle Objekte, auch fahrende, lassen sich über den Mobilfunk live überwachen und ein mobiler Eingriff in das Endgerät ist ebenfalls möglich.

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