Management: Big Data künftig als unverzichtbarer Baustein

Der Begriff Big Data schwirrt seit einigen Jahren durch das Internet, doch noch scheint vielen Unternehmen nicht klar zu sein, worum es dabei geht und wie groß das Potenzial ist. Ein Blick auf die Entwicklung hilft beim besseren Verständnis.

Von Business Intelligence zu Business Analytics

Business Person analysiert Big Data auf einem modernen Display

© NicoElNino – Fotolia.com

Mit der digitalen Erfassung von Daten fing alles an: Die industrielle Revolution durch Computer, mit denen sämtliche Arbeitsabläufe im Büro um ein Vielfaches beschleunigt und verbessert werden konnten. Der nächste Schritt bestand darin, die Daten gewinnbringend zu nutzen. Die strukturierte Analyse großer Datenmengen macht es möglich: Unter dem Begriff Business Intelligence wird die Auswertung vergangener Informationen zusammengefasst, mit dem Ziel, die Effekte aller Maßnahmen und Handlungen zu verstehen. Dieses Verständnis kann für die weitere strategische Planung genutzt werden – und das sollte es auch, da die gesammelten Werte ein klares, unverfälschtes Bild von der Ist-Situation zeichnen.

Die nächste Stufe dieses Prinzip nennt sich Business Analytics. Business Intelligence ist darin ebenfalls enthalten, dazu kommt der Fokus auf Wechselwirkungen sowie eine höhere Vorhersagekraft für mögliche Maßnahmen. Dieses Vorgehen ist inzwischen keine Seltenheit mehr, auch wenn erstaunlich viele Unternehmen immer noch nicht auf Big Data setzen. Während ganze 89 Prozent aller Betriebe auf das Internet im Allgemeinen setzen, befassen sich nur 6 Prozent mit Big Data. Dieser Anteil wird in Zukunft mit Sicherheit steigen, doch gemessen an den Möglichkeiten, die die Datenauswertung heute schon bedeutet, herrscht großer Aufholbedarf. Sowohl Großunternehmen als auch KMUs sollten sich bei diesem Thema angesprochen fühlen.

Big Data stellt neue Anforderungen an Manager

Und das gilt vor allem in der kommenden Industrie 4.0. Dort stehen intelligente Systeme schließlich im Mittelpunkt; Produktionslinien werden von Robotik-Systemen gehandhabt, von einer eigenständigen Kommunikation zwischen den Maschinen ist die Rede und aktuell denken viele Industrieunternehmen sogar über die Implementierung einer neuen Kryptowährung für Mikrotransaktionen zwischen den Maschinen nach.

Dass die Datenmenge exponentiell steigen wird, ist also offensichtlich. Und das bedeutet akuten Handlungsbedarf, da die Auswertung dieser Daten nicht nur eine Option, sondern sogar Pflicht sein wird, um im Markt mithalten zu können. Die Anforderungen an Manager verändern sich dadurch und bekommen eine weitere Dimension. Denn jede wichtige Entscheidung muss mit der Vorhersage der Datenanalyse konform sein, Faktoren wie Bauchgefühl und Erfahrung verlieren dagegen an Bedeutung. Manager dürfen sich also verpflichtet fühlen, ihrem Skill-Set eine wichtige Komponente hinzuzufügen, nämlich ein tiefes Verständnis von Big Data und dessen praktischer Anwendung.

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