Marktplätze für Advertorials: RankSeller.de

Geld verdienen ranksellerEin weiterer großer Vermittlungs – Marktplatz für Advertorials und Blogger, bei denen man Artikel zu bestimmten Produkten, Dienstleistungen oder auch Webseiten verfasst und entsprechende Links zur Auftraggeberseite einbaut, ist RankSeller. Auch RankSeller hat sich in den letzten Monaten erheblich weiter entwickelt, die Funktionen ausgebaut und verfeinert. Ein weiteres Indiz dafür, dass das Thema Advertorials Unternehmen und Blogger / Webseitenbetreiber anspricht und zusammenbringt.

RankSeller: Konto einrichten und Blogs eintragen

Auch bei Rankseller gilt es zunächst sich anzumelden, und ein Konto einzurichten. Benötigt werden natürlich Adressdaten, Firmendaten, Steuernummer und natürlich, wie man bezahlt werden möchte. Dies kann wahlweise auf das eigene Bankkonto erfolgen oder via PayPal. Das Guthaben muss 50 Euro aufweisen, bevor eine Auszahlung möglich ist. Letzteres stellt normalerweise kein Problem dar, spätestens nach 2-3 Aufträgen hat man diese Grenze bereits erreicht. Die Auszahlung erfolgt schneller via Paypal, ist aber auch bei Banküberweisung zuverlässig und recht schnell.

Bevor man sich auf für die auf Rankseller gelisteten Ausschreibungen bewerben kann, gilt es natürlich die eigenen Blogs anzumelden. Typische Angaben sind hier zu machen, wie

  • RSS Feed des eigenen Blogs
  • Domain
  • Beschreibung
  • Kategorien (Mehrfachzuordnung möglich)
  • Thema des Blogs
  • Ob man die Beiträge, die man verfast als „Werbung“ kennzeichnen möchte oder nicht
  • Welchen Typ die Links haben DoFollow oder NoFollow
  • Dazu noch Keyword, die den Blog beschreiben

Ebenso kann man verbundene Facebook-Seiten oder Twitter Konten angeben.

Angaben zu den Advertorials

Wichtig ist auch die Festlegung, welchen Betrag man für die Veröffentlichung eines Artikels haben möchte, sowie zusätzlich den Aufpreis, wenn man die Texte selber verfasst. Man kann bei RankSeller auch angeben, ob man

  • es offen lässt, woher der Text kommt
  • man diese nur selber verfassen möchte
  • oder nur vom Advertiser gelieferte Texte veröffentlichen möchte

Die Chancen steigen natürlich, wenn man bereit ist, auch eigene Texte zu verfassen, da die überwiegende Mehrzahl aller Ausschreibungen dies voraussetzt.

Advertorials als Werbung kennzeichnen?

Ob man Advertorials als Werbung kennzeichnet oder nicht, ist ein nicht unumstrittenes Thema. Je nachdem, wie man einen Artikel verfasst, kann mal allerdings durchaus sagen, dass viele Advertorials keine Werbung im engeren Sinne sind. Nur aufgrund der Tatsache, dass ein ausgehender Link enthalten ist, kann man dies m. E. nicht entnehmen. Sonst müsste man auch bei vielen Artikeln, die man für seinen Blog selbst verfasst, ohne dafür bezahlt zu werden, die dann aber auch oft einen Link enthalten können, ja auch von Werbung sprechen. Ist aber umstritten und hängt auch sicher vom Artikel ab. Die Frage betrifft aber nicht nur Artikel, welche über Rankseller gebucht werden, sondern natürlich Advertorials allgemein.

RankSeller: DashBoard – Buchungen im Blick

Schon nach dem Anmelden bietet RankSeller ein übersichtliches Dashboard, auf dem man einsehen kann, welche Aufträge gerade welchen Status haben, wie

  • Offene Buchungsanfrage (Anfragen, über die der Blogger noch nicht entschieden hat, ob er diese ausführen möchte)
  • Buchungen zur Bearbeitung
  • Buchungen zur Freigabe
  • Buchungen zur Korrektur

Außerdem kann man hier natürlich sein jeweiliges aktuelles Guthaben einsehen.

Marktplatz der eingetragenen Blogs

Der Marktplatz auf RankSeller bietet eine schöne Übersicht zu den eingetragenen Blogs und Webseiten. Primär natürlich interessant für Advertiser, die hier Informationen über die diversen Blogs finden können (Thema, Pagerank…) usw. Für Blogbesitzer primär interessant, um mal zu sehen, was die Konkurrenz so treibt.

Für den Blogger oder Webseitenbetreiber sind natürlich Ausschreibungen am interessanten, denn hier gibt es alle aktiven Kampagnen der Advertiser auf die man sich bewerben kann. RankSeller sendet auf Wunsch zwar auch neue Kampagnen per E-Mail zu, trotzdem lohnt der Blick. Hier findet man auch alle Details und Anforderungen, die mit der jeweiligen Ausschreibung verbunden sind.

Wichtig zu wissen ist: Während man bei RankSider selbst festlegen kann, wie viel Zeit man sich lassen kann oder möchte, bis der Artikel online geht, ist dies bei RankSeller vorgegeben, meist 6 Tage.

Buchungsanfragen und Preisverhandlungen

Mitunter kann es auch dazu kommen, dass man direkt Buchungsanfragen bekommt, oder man bekommt Anfragen, ob man zu einem – natürlich meist – niedrigen Preis auch bereit wäre, ein Advertorial zu einer Kampagne zu schreiben. Man kann, muss aber nicht, auf solch einen Vorschlag eingehen. Akzeptiert man einen Preisvorschlag bedeutet dies aber nicht automatisch, dass es zu einer Buchungsanfrage kommt, es erhöht allerdings die Chancen.

Nach Abschluss eines Auftrages gilt es, wiederum die Adresse des Artikels einzutragen. Von Seiten des Bloggers ist damit die Aufgabe erfüllt. Sobald der Auftrag abgenommen ist, erfolgt die Gutschrift, wobei RankSeller 30% Provision von dem vom Blogger angesetzten Preis erhält.

Auch bei RankSeller ist natürlich darauf zu achten, dass der neue Artikel mit den Links eine bestimmte Zeit online bleiben muss (was auch überprüft wird).

Die Bedienung von RankSeller ist einfach, die Anzahl der Ausschreibungen hoch, die Bezahlung pünktlich und das System transparent. Also ein Muss-Portal für alle Blogger und Webseitenbetreiber, die Interesse haben Advertorials zu schreiben.

STRATO

2 thoughts on “Marktplätze für Advertorials: RankSeller.de

  1. Frederik

    Haben Rankseller vor knapp 2 Wochen das erste Mal genutzt und sind total begeistert. Schade dass man aber nicht noch mehr themennahe Blogs und Bewerber bekommt. Bei einem Nischenthema ist das allerdings leider nicht nur bei rankseller so 🙂

  2. Brennbach, Wolfgang

    Hi,

    die Plattform ist definitiv eine gute Möglichkeit um schnell und vor allen Dingen ohne großen Aufwand an hochwertige Links zu kommen. Jedoch sollten wir uns doch alle an die Richtilinien von Google halten, denn wenn eine solche Seite einmal hochgehen sollte (aufdecken der Linkverkäufer/Käufer), sollte man sich schon mal Warm anziehen.

    Daher vielleicht auch in Zukunft mehr in Content setzen 🙂

    Grüße

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