München aus Karrieresicht und für Selbständige

Quelle: yourfirm.de

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München steht nicht nur für den FC Bayern oder das Oktoberfest, sondern natürlich auch für urigen Lebensstil mit Weißwurst, Leberkäse und Bier. Natürlich nicht absolut jedermanns Sache, aber doch attraktiv für viele. Ein großer Nachteil als Karrierestandort sind die recht hohen Lebenshaltungskosten und hier vor allem auch Mietkosten, dies macht die Stadt aus Selbständigen Sicht eher interessant für den bereits etablierten Selbständigen, der etwa neue Kunden finden möchte und sein Netzwerk ausbauen möchte, für Gründer könnte dies aber schwieriger sein. Die Mietkosten liegen mit 14,67 Euro/m² so hoch wie in keiner anderen Stadt Deutschlands. Die Online-Jobbörse Yourfirm hat die Stadt München mit Hinblick auf die Frage, was diese Stadt hinsichtlich Karriere und Lebensqualität zu bieten hat, durchleuchtet und kommt zu interessanten Ergebnissen, die hier zusammengefasst vorgestellt werden sollen.

Niedrige Arbeitslosigkeit

Im Allgemeinen spricht man von Vollbeschäftigung irgendwo zwischen 5 und 6%. Vollbeschäftigung bedeutet praktisch nie 0 Prozent, da es ja immer natürliche Fluktuationen gibt. München liegt hier bei 5.1%, was im Prinzip ein Traumwert ist und deutlich unter dem Durchschnitt des Landes. Für denjenigen interessant, der einen Job sucht, aber auch Indikator für den selbständigen Unternehmer, der wissen will, wie gut das Geschäft potenzieller Kunden läuft. In diesem Rahmen ergänzend positiv ist die hohe Zahl der Neugründungen in München, was auf Innovation, Lebendigkeit und Unternehmer – Mut hinweist.

Hohes Wirtschaftswachstum, viele Neugründungen

Ein weiterer Grund für die Gründungsfreude und eine Erklärung für die niedrige Arbeitslosigkeit liegt im Wirtschaftswachstum, welches für 2017 auf erstaunliche 18.6% prognostiziert wird. Prognosen sind so eine Sache, aber eine gute Prognose begründet sich meist auch in aktuell guten Zahlen. München ist Dax Hauptstadt, aber auch Heimat vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen, oft auch aus dem High-Tech Bereich, was diese Stadt natürlich für Internet verbundene Selbständige höchst spannend macht.

Hohes Bildungsniveau

Auch bei der Bildung sieht es nach der Yourfirm Erhebung sehr gut aus, 100.000 Studenten, jeder 5. mit einem Hochschul- oder Fachhochschule Abschluss und auch die Frauenquote liegt bei sehr positiven 54.2%. Das Nettojahreseinkommen liegt dann auch bei überdurchschnittlichen 22.606 Euro, was allerdings angesichts der hohen Lebenshaltungskosten relativ gesehen werden muss.

Dafür wird man Ende allerdings auch mit einer recht niedrigen Kriminalität und einem gut ausgebauten Verkehrsnetz, wenn auch nicht gerade günstigen (eine einfache Fahrt kostet Euro 2,60), belohnt und natürlich mit zahlreichen Festivitäten und Kulturangeboten, wo nicht nur der Oktoberfest Fan sicherlich fündig werden kann.

Ohne Zweifel ist die Stadt München gerade für den innovativen Selbständigen, wie Entwickler, Web- oder Grafikdesigner, Blogger und andere Internetspezialisten interessant, genauso wie für Jobsuchende. Nur für Gründer ohne entsprechenden finanziellen Background für die Aufbauphase könnte es etwas schwierig werden, dafür werden Selbständige mit Kind (wie auch Frauen auf der Suche nach einer Festanstellung) mit einem überdurchschnittlichen Kita Angebot belohnt, denn dieses liegt laut der Yourfirm Untersuchung mit 53% über dem des Bundesdurchschnitts von 35%.

Quelle der Informationen und Zahlen: yourfirm.de

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One thought on “München aus Karrieresicht und für Selbständige

  1. Stefan Wehmeier

    Von der Allgemeinen Theorie der Beschäftigung der Politik zur Vollbeschäftigung

    1. Schummeln gilt nicht, das heißt: Geldvermögen und Schulden sowie „Giralgeld“ sind kein Geld (Zentralbankgeld = Bargeld plus Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken), sondern Ansprüche bzw. Forderungen auf Geld mit zudem unterschiedlicher Fristigkeit. Wer nicht einmal das differenzieren kann, versteht gar nichts; und wer dann noch von einer „Geldschöpfung der Geschäftsbanken“ phantasiert, die heute in Verdummungsanstalten gelehrt wird, damit die Insassen etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld NICHT verstehen, versteht weniger als nichts. Dass kurz vor dem Ende des zivilisatorischen Mittelalters die Geldmenge überproportional ausgeweitet wird, um eine schleichende Inflation bei sinkender Umlauffrequenz zu erhalten und damit die Liquiditätsfalle hinauszuzögern, ist immer noch kein Grund, von etwas zu phantasieren, was es nicht gibt.

    2. Der Kreditzins, den Unternehmer für Investitionskredite an die Geschäftsbanken zahlen, besteht aus der Bankmarge und dem Guthabenzins, den die Geschäftsbanken an die Sparer zahlen. Die Bankmarge minus Risikoprämie (Kreditausfall-Versicherung) minus Personal- und Sachkosten ist der Gewinn der Geschäftsbanken vor Steuern, und der Guthabenzins der Sparer ist die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) plus Knappheitsaufschlag plus Inflationsaufschlag. Der Realzins (Sparer-Gewinn) ist der Guthabenzins minus Inflation.

    3. Der Knappheitsaufschlag kann sowohl positiv (Belohnung für Konsumverzicht, nach einer umfassenden Sachkapitalzerstörung) als auch negativ (Bestrafung für Investitionsverzicht, kurz vor dem nächsten Krieg, der aufgrund atomarer Abschreckung bisher ausfallen musste) in Erscheinung treten.

    Alles klar so weit? Dann die große Preisfrage: Was ist der Urzins, woraus entsteht er, und wozu brauchen wir den überhaupt? Sie haben die Wahl zwischen der Beschäftigung der politischen Seifenoper (Nebenwirkungen: Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg sowie alle anderen Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen)…

    Die Fruktifikationstheorie (A. R. J. Turgot), die Abstinenztheorie (N. W. Senior), die Agiotheorie (E. v. Böhm-Bawerk), die Ausbeutungstheorie (K. Marx), die Liquiditätstheorie (J. M. Keynes), die dynamische Zinstheorie (J. A. Schumpeter), die Grenzproduktivitätstheorie (J. B. Clark), die Loanable-Fund-Theorie (B. G. Ohlin), die Eigentumstheorie (G. Heinsohn / O. Steiger)…

    …und dauerhafter Vollbeschäftigung (allgemeiner Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden sind selbstverständlich, sodass die politische Seifenoper überflüssig wird und der „liebe Staat“ abgebaut werden kann):

    Die Urzinstheorie (S. Gesell)

    Es sagt sich der Untertan: „Dass die hohe Politik überflüssig wird, ließe sich vielleicht verschmerzen; dass ich aber auf meine geliebte Religion verzichten soll, wenn sich niemand mehr an der „Frucht vom Baum der Erkenntnis“ bedient, geht nun wirklich zu weit!“

    Was bleibt bei so viel Dummheit noch übrig?

    „God said ‚Cancel Program GENESIS‚. The universe ceased to exist.“

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