Probleme bei Computer Arbeit vorbeugen: Zeit für die Pause

Workrave - Erinnerungstool zum Einlegen von Pausen bei PC ArbeitDer sogenannte „Tennisarm“ klingt zwar recht harmlos, kann aber zu einem echten Problem werden. Gerade für Selbständige, die mit dem PC ihr Geld verdienen oder stark auf diesen angewiesen sind, sind schmerzende Hände, Arme und Gelenke ein riesiges Problem, welches im schlimmsten Falle dazu führen kann, dass man seine Arbeit nicht mehr ausführen kann. Aber selbst, wenn man sich irgendwie damit durchkämpfen kann, so wird dies natürlich Auswirkungen auf die Qualität der Arbeit haben und auch auf die Zeit, die man dafür benötigt. Aber auch Rückenprobleme können das Leben sehr schwer machen. Letztlich sicher ein Verlust von Arbeitsqualität, aber vor allem auch Lebensqualität.

Meist denkt man an solche möglichen Folgen von jahrelanger Computerarbeit erst dann, wenn erste Schmerzen auftreten, besser ist es aber eigentlich vorzubeugen. Dazu gehört, und davon profitiert auch der Rücken, regelmäßige Pausen zu machen, statt stundenlang in starrer Haltung auf dem Monitor zu schauen und mit Maus und Tastatur die immer gleichen Bewegungen auszuführen. Die Pausen kann man dann für Stretch- und Dehnübungen nutzen oder auch einfach mal, um aufzustehen und sich zu bewegen und kleine Pause dienen einfach der Entspannung.

WorkRave: Zeit für eine Pause

Meist merkt man aber gar nicht wie die Zeit vergeht und hier hilft ein kleines Programm: das kostenlose Tool „WorkRave“. Ein kleines Programm, welches einem daran erinnert, wann es Zeit für eine Pause ist. Dabei unterscheidet das kleine Tool zwischen

  • Mikropause
  • Ruhepause
  • und tägliches Limit.

alle Werte kann man dabei natürlich frei einstellen

Workrave - Erinnerungstool zum Einlegen von Pausen bei PC Arbeit

also z.B. wann es Zeit wird eine Mikropause einzulegen und wie lange diese dauern soll, z.B. 30 Sekunden. Zeit, die man nutzen kann, um mal aufzustehen, die Sitzposition zu verändern oder die Hände zu strecken. Workrave, welches verschiedene Sprachen und dabei auch Deutsch unterstützt, bietet zudem eine sehr schöne Statistik, die einem die tägliche Nutzung über die Zeit aufzeichnet, gut möglich, dass viele dadurch zum ersten Mal wirklich erkennen, wie viel Zeit man eigentlich vor dem PC verbringt.

Ist es Zeit für eine kleinere oder größere Pause, so informiert Workrave akustisch bzw. visuell darüber, ebenso wie über den Ablauf der kleineren oder größeren Pause. Kann man sich aber alles einstellen bis hin zu Details, ob man sich erlauben möchte, diese Pause zu verschieben oder nicht. Natürlich hindert einem das Programm nicht wirklich am Weiterarbeiten, aber man kann damit die visuelle Anzeige verschieben.

Eingebaute Übungen Workrave

 

WorkRave - Dehn- und Stretchübungen für PC Arbeitspausen

Eingebaut sind auch „Übungen“, also kleine visuell präsentierte Tipps, welche sinnvollen Ausgleichsbewegungen man in der Pause denn so machen kann, wie:

  • Schultern bewegen
  • Finger strecken
  • Schultern rückwärts strecken
  • Schulter-/Armstreckung
  • In die Dunkelheit schauen

und einiges mehr. Mit Text und Bild nachvollziehbar präsentiert und vor allem mit Zeitbalken, der einem anzeigt, wie lange man die Übungen ausführen sollte.

Workrave ist ein schönes und sehr nützliches Tool mit sehr umfangreichen Funktionen und Einstellmöglichkeiten, die ich jetzt nur an der Oberfläche „angekratzt“ habe. Aber das Programm ist sehr verständlich und einfach zu benutzen, sodass man es schnell im Griff hat, und es bietet viele Einstelloptionen, sodass man es entsprechend des eigenen Zustandes ganz individuell anpassen kann. Dient es alleine zur Vorbeugung kann man auf Mikropausen sicherlich verzichten bzw. die Erinnerungsintervalle großzügiger einstellen.

Es läuft einfach problemlos im Hintergrund und sorgt dafür, dass man notwendige Pausen und vielleicht auch mal kleinere Übungen zwischendurch nicht vergisst.

Die Software Workrave ist kostenlos, mehr Informationen und Download auf der Workrave Webseite.

Probleme vorhanden? Zeit für Änderungen

Ein Programm wie WorkRave hilft sicherlich ein Stück weit dabei, dass vielleicht Probleme niemals auftreten werden. Aber sind sie einmal aufgetreten, so können neben diesem sinnvollen Programm auch kleine Veränderungen helfen, z.B. ein TrackPad, welches zumindest teilweise die Maus ersetzen kann und zu einem veränderten Bewegungsablauf führt, so schreibt ein Benutzer beim sehr guten HP Z6500 Wireless-Trackpad „durch Probleme mit meinem Ellbogen (Tennisarm) spüre ich aber schon nach einen Tag Besserung.“, was doch vielversprechend klingt.

Wenn man erst mal ein Problem hat, wird man einfach nicht daran vorbeikommen Veränderungen vorzunehmen, Pausen, neue Hardware mit veränderten Bewegungsabläufen, eventuelles Neuüberdenken, ob die eigene Office Ausstattung noch die beste Wahl hinsichtlich Ergonomie ist und natürlich eventuell auch ärztlichen Rat und Hilfe.

Für den Fall der Fälle: rechtzeitig an die Berufsunfähigkeitsversicherung denken

Auch wenn man es nicht hoffen möchte, so besteht natürlich immer die Gefahr, dass sich Probleme sich dann leider doch mal so schlimm auswirken können, dass man seine Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. Diesen Fall wünscht sich keiner, man sollte ihn aber andenken und hier empfiehlt sich an der Stelle sicherlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Umso früher, umso besser, zumal die Chancen eines Abschlusses bei schon bestehenden Problemen sehr gering sind. So schrecklich teuer ist es auch nicht, wie ein Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherungen zeigt, und die Berufsunfähigkeitsversicherung kann sich in späteren Jahren quasi als finanzieller Lebensretter erweisen. Als Absicherung auf jeden Fall sinnvoll.

Genauso wie alles, was hilft vorzubeugen wie eben das erwähnte Tool WorkRave, welches einem an die notwendigen Pausen erinnert und nützliche Tools an Bord hat, aber auch Hardware wie ein Trackpad, welches die ausgeführten Bewegungsabläufe erweitert bzw. variiert, denn gerade die Eintönigkeit und die ständige Wiederholung führt ja oft zu den Überlastungen von Sehnen, Muskeln usw.

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