Server kaufen oder online mieten: Hardware gegen Cloud

Immer mehr Betriebe sind auf leistungsfähige Server angewiesen. Diese können entweder in den eigenen Räumlichkeiten stehen oder online gemietet werden. Beide Varianten haben ihre Vorteile.

Finanzen vorher gut durchrechnen

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In der Cloud-Ära sind hauseigene Server längst nicht mehr die einzige Wahl. Viele Unternehmen greifen auf die Dienste von spezialisierten Anbietern zurück, die ihre Hardware über Mietmodelle online zur Verfügung stellen. Dennoch gibt es weiterhin gute Gründe, die für den Server in den eigenen Räumen sprechen.

Denn nur dort wissen Unternehmen tatsächlich, was sie bekommen. Einmal in den passenden Wandschrank integriert, steht die Hardware sicher und ist stets zugriffsbereit. Außerdem erhöht sie das betriebliche Kapital und wirft man einen Blick auf die Preise, so wird deutlich, dass es in allen Größenordnungen sehr faire Angebote gibt. Die Anschaffungskosten sind also kein Hindernis mehr.

Vor- und Nachteile auf beiden Seiten

Das gilt natürlich auch beim Dedicated Server, den der Kunde online mietet. Die monatlichen Kosten sind relativ gering, viele Mietmodelle außerdem sehr flexibel – und das passt gut zur heutigen strategischen Ausrichtung vieler Betriebe. Doch selbst die Online-Server sind nicht unantastbar: Je nachdem, wie sensibel die Daten sind, die dort abgelegt werden, kann es die bessere Entscheidung sein, das Hosting selbst zu übernehmen und die Daten damit nicht in fremde Hände zu geben. Etablierte Cloud-Anbieter gelten zwar als vertrauenswürdig; das Gefühl der vollen Kontrolle ist häufig aber die klügere Wahl und dieses ist im Zweifelsfall nur mit dem eigenen Server möglich.

In der Praxis bedeutet das aber auch, dass Wartung, Instandhaltung und Reparaturen in den Aufgabenbereich des Besitzers fallen. In der Cloud ist das anders: Dort geht der Trend schon lange zu Allround-Paketen, bei denen sämtliche Dienstleistungen in der Miete enthalten sind. Für Unternehmen ganz ohne IT-Personal ist das logischerweise sehr attraktiv und ein klares Argument, sich für diesen Weg zu entscheiden. Auch mit dem Wertverfall, dem Restwert und Neuanschaffungen haben Kunden bei solchen Modellen nichts zu tun.

Fazit: Die Situation entscheidet

Die Frage, welche Variante nun die beste ist, muss also stets individuell beurteilt werden. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn die hauseigene IT-Kompetenz des Kunden beeinflusst die Parameter zu stark. Es geht letztendlich also einmal mehr um Ressourcen und deren Einsatz. In Zeiten, in denen Betriebe gerne möglichst schlank und beweglich bleiben möchten, überrascht der Erfolg von Cloud-Servern daher nicht. Gleichzeitig haben gekaufte Server ebenfalls ihre Daseinsberechtigung; unter den richtigen Rahmenbedingungen spielen sie ihr Potenzial voll aus und erhöhen den Mehrwert auf mehreren Ebenen.

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