Wann ist ein Blog erfolgreich?

Erfolgreich Geld verdienenDie Frage, „Wann ist ein Blog erfolgreich?“ ist natürlich stark abhängig vom Ziel, warum man einen Blog oder eine Webseite betreibt. Da es bei Expert-line.de um das Thema Selbständigkeit geht, steht bei der Frage nach dem Erfolg eines Blogs hier natürlich letztlich der monetäre Erfolg einer Seite im Fokus, zumindest für alle, die Blogs und Webseiten hauptberuflich betreiben, und damit ihren Lebensunterhalt verdienen möchten. Hier beantwortet sich die Frage auf den ersten Blick bereits recht einfach, denn letztlich ist ein Blog erfolgreich, wenn man davon leben kann.

Da man nun häufig aber mehrere Blogs laufen lässt, stellt sich hier aber dennoch die Frage, wie erfolgreich dann die einzelnen Blogs zum Gesamtergebnis beitragen. Eine regelmäßige Analyse ist hier bedeutsam, damit man seine Kapazitäten immer auf die ertragreichsten Seiten fokussiert, um einerseits den Erfolg zu maximieren, anderseits man natürlich auch für eine gewisse Balance zwischen Arbeitszeit und Freizeit sorgen möchte.

Aufwand und Ertrag für einen erfolgreichen Blog müssen stimmen

Es kommt vor, dass eine einzelne Seite bereits so viel Ertrag bringt, dass weitere Webseiten gar nicht notwendig sind, obwohl dies aus Gründen der Absicherung an sich sinnvoll wäre. Oftmals werden viele Blogger aber mehrere Projekte laufen lassen, ob gewollt oder gezwungen. Hier wird man naturgemäß ab und an auch mal in Projekte investieren, welche nicht zünden wollen. Daher ist es wichtig, einen regelmäßigen Blick auf Aufwand und Einnahmen und besonders deren Trend zu werfen. Eher selten wird ein neuer Blog bereits kurz nach Veröffentlichung einen bedeutsamen Ertrag abwerfen, wirft eine Seite aber auch nach spätestens 3-6 Monaten noch keinen oder keinen nennenswerten Ertrag ab, so gehört diese umgehend auf den Prüfstand. Ist auch der Trend negativ und es sind auch keine signifikant steigenden Besucherzahlen zu erkennen, so sollte man das Projekt abstoßen, also einstellen oder gegebenenfalls verkaufen. Steigen die Besucherzahlen deutlich, aber es ergeben sich keine bedeutsamen Erträge, so kann man diesen zunächst auch analysieren und nach Möglichkeiten suchen, diesen doch noch zu monetisieren.

Mitunter weisen Webseiten hohe Besucherzahlen aus, aber bieten vorwiegend Information, die für Käufer erst nach dem eigentlichen Kauf interessant sind, also wenn der Kuchen schon gegessen ist. Hier könnte man:

  • einen stärkeren Fokus auch auf potenzielle Käufer durch entsprechende Artikel zu richten
  • oder auch sich nach Produkten umsehen, die genau für die Gruppe derjenigen, die das Produkt an sich schon gekauft haben, interessant sind, z.B. Zubehör Artikel, passende Versicherungen etc.
  • man könnte auch die Webseite durch einen ganz neuen, optimalerweise aber zumindest thematisch passenden, Bereich erweitern
  • ebenso kann man natürlich auch die internen Linkstrukturen oder das ganze Layout der Webseite überarbeiten, wenn erkennbar ist, dass Besucher nicht zu den gewünschten Seiten gelangen.

Letztlich hängt dies aber auch von der angestrebten Einnahmeform ab, aber besonders bei Provisions – orientierten Seiten bei denen man Affiliate Einnahmen über Plattformen wie z.B. Zanox verdient, sollte man zu viel Ablenkung vermeiden. Auch vorhandene Anzeigenwerbung kann Besucher vom eigentlichen Ziel ablenken. Wer ein Produkt A bewirbt und gleichzeitig eine Anzeige für Produkt B auf der Seite bietet, der läuft Gefahr, dass Besucher auf den weniger einnahmestarken Anzeigen- Link klicken. Deswegen sind Werbenetzwerke auch nicht für jede Seite die klügste Wahl.

Letztlich ist ein Blog erfolgreich, wenn der Arbeitsaufwand und der Ertrag in Einklang stehen. Als Orientierung: Aufgewendete Stunden x Stundenlohn sollten dem Ertrag entsprechen. Beim Stundenlohn wird man den Mindestlohn mindestens verdoppeln müssen, da man als Selbständiger ja diverse Zusatzausgaben hat. Ganz so 1: 1 muss man es natürlich nicht sehen, aber ein in die Nähe kommendes Ergebnis sollte es schon sein, zumindest nach einer gewissen Zeit.

Weniger entscheidend ist die reine Besucherzahl eines Blogs, bei Affiliate – orientierten Seiten auch nicht die Zahl der besuchten Seiten, sondern eher die Konversionsrate, d.h. wie viele Klicks führen zu Provisionen. Mehr Besucher vergrößert zwar die Chance, aber dies keineswegs zwingend. Manchmal bringen kleine konzentrierte Seiten sogar mehr. Letztlich ist aber jede Webseite anders, sodass allgemeine Aussagen grundsätzlich immer schwer sind.

Was letztlich für einen erfolgreichen Blog zählt, sind die Einnahmen

Erfolg Es gibt viele Kennzahlen für Webseiten: neben der reinen Besucherzahl wären hier etwa die der Zahl der besuchten Seiten, die Absprungrate, die Verweildauer und einige mehr zu nennen. Diese sind im Kontext zu sehen: eine hohe Absprungrate oder eine kurze Verweildauer klingen z.B. zunächst negativ, ist aber gleichzeitig die Konversionsrate hoch, dann sind diese Werte als positiv bei Affiliate – orientierten Seiten zu sehen, denn offensichtlich gelingt es, Besucher zielgerichtet zum gewünschten Ziel zu führen. Nur, wenn auch die Konversionsrate niedrig ist, sollte man hier eigentlich Änderungen vornehmen.

Sehr positiv ist es dagegen, wenn die Konversionsrate und auch die Zahl der wiederkehrenden Besucher hoch ist, denn dann hat man offensichtlich ein überzeugendes Angebot geschaffen, welches Besucher sich merken. Trotzdem sollte man auch dann darauf achten, dass man auch noch neue Besucher anzieht.

Letztlich ist eine gewinnorientierte Webseite dann erfolgreich, wenn sie im Verhältnis zum Aufwand, einen entsprechend signifikanten Beitrag zu den monatlich gewünschten oder zumindest notwendigen Monatseinkommen leistet.

Alle sonstigen Kennzahlen können wichtige Hilfsmittel zur Analyse und Optimierung von Webseiten und Blogs sein, aber was wirklich bei einem erfolgreichen Blog zählt (und nicht nur da), sind letztlich Einnahmen. Und wenn eine Seite wirklich mal nicht erfolgreich ist, dann machen Sie einfach ein neues Projekt: es bringt nichts seine Zeit in ein Projekt zu stecken, welches einfach kein Geld verdient, egal wie sehr es einem am Herzen liegt, denn leben kann man eben nur von Einnahmen.

STRATO