Wie schwierig ist es heute, einen YouTube-Kanal aufzubauen?

Junge Frau zeichnet Video für ihren Video-Blog auf

© Jacob Lund – Fotolia.com

Bei YouTube verhält es sich als Google-Unternehmen hinsichtlich der Nutzerschaften und des Marktanteils mittlerweile wie beim Mutterkonzern selbst. Rund 81 Prozent des deutschen Videostreaming-Marktes werden von YouTube beherrscht, über 25 Millionen Nutzer tummeln sich regelmäßig auf der Plattform. Für Unternehmen und Selbstständige bietet YouTube dementsprechend ein sehr hohes Reichweitenpotenzial. Doch nicht jeder Kanal schafft es in die Herzen der Zuschauer. Wie schwierig ist es also heutzutage, einen YouTube-Kanal aufzubauen, der sich beispielsweise mit Tutorial-Videos beschäftigt?

Gute Kamera und Schnittprogramme sind die Grundvoraussetzung

Wer bei YouTube überhaupt erst einmal durchkommen möchte, braucht professionelles Equipment. Es versteht sich von selbst, dass eine große Reichweite bei YouTube nur mit qualitativen und auf die Zielgruppe abgestimmten Inhalten erzielt werden kann. Es ist somit für Unternehmen und Selbstständige schon einmal grundsätzlich schwieriger, den Kanal aufzubauen, weil man in der Regel keine allgemeininteressanten Inhalte bietet, sondern sich in einer Nische bewegt, die thematisch zum Unternehmen oder zur Marke passt. In dieser Nische müssen dann Videos von hoher Qualität produziert werden, damit die Zuschauer am Ball bleiben, die Videos tatsächlich gucken und letztendlich den Kanal abonnieren. Auch in Nischen herrschen schließlich Konkurrenzkämpfe.

Was die Ausrüstung angeht, reichen moderne Camcorder mit guter Auflösung zunächst aus. Natürlich darf es aber auch eine Spiegelreflexkamera mit Videofunktion sein, die etwas mehr kostet. Als Hintergrund kann die weiße Wand oder auch direkt das Büro dienen. Außerdem beliebt sind Greenscreen-Lösungen. Bei den Schnittprogrammen herrscht in etwa genauso viel Auswahl an unterschiedlichen Softwares wie bei den Kameras. Auch hier ist auf Qualität zu setzen, um gute Videos produzieren können.

YouTube-Suchmaschinenoptimierung

Die Zauberformel besteht jedoch nicht nur aus guter Ausrüstung und aus attraktiven Inhalten. Diese Inhalte müssen auch entsprechend suchmaschinenoptimiert sein und promotet werden. Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung verhält es sich in Teilen wie bei Google. Es geht immer um die Relevanz der Videoinhalte bezogen auf die Suchanfrage des Nutzers. Man kann YouTube auf diverse Arten zeigen, dass das eigene Video relevant für bestimmte Suchbegriffe ist. Entsprechende Tipps und Tricks werden beispielsweise auf der Webseite von Webneo beschrieben. Vorteil bei YouTube-SEO ist, dass das Video nicht nur in den Plattform-Ergebnissen aufsteigt, sondern auch bei Google als Suchmaschineneintrag entsprechend weit oben auftaucht.

Wenn man diese SEO-Tipps berücksichtigt und allgemein Talent und gutes Equipment mitbringt, hat man eine wichtige Grundvoraussetzung bereits erfüllt. Die zweite wichtige Grundvoraussetzung ist die vernünftige Promotion des YouTube-Kanals. Hier geht es quasi um alles oder nichts, denn der Erfolg eines YouTube-Kanals hängt maßgeblich davon ab, wie gut man ihn als Unternehmen oder Selbstständiger vermarktet. Mit der richtigen Herangehensweise ist es also trotz hoher Nutzerzahlen und vieler Uploads jeden Tag gut möglich, den YouTube-Kanal in recht kurzer Zeit erfolgreich aufzubauen. Man muss aber dennoch bedenken, dass dies eine Menge Zeit und Aufwand beansprucht.

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