Zukunftsprognosen als Entscheidungsgrundlage im Unternehmen

© adam121 - Fotolia.com

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Ob Ein-Mann – Betrieb, Online Shop, mittelständisches Unternehmen oder Mega Konzern, allen gemeinsam, ist der Wunsch die richtigen Produkte in der richtigen Menge, zum richtigen Preis anbieten zu können oder zu wissen, welcher Kunde zukünftig welches Produkt gerne kaufen würde.

Wo es noch offenes Potenzial für neue Regionen oder Kundengruppen gibt etc. – in der Größenordnung und Komplexität sehr wohl, aber im Kernwunsch unterscheidet sich das große Unternehmen dabei nicht vom Ein-Mann Unternehmen. Auch ein Blog würde gerne wissen, was seine Leser als Nächstes gerne lesen würden, den auch ein Blogartikel ist letztlich ein Produkt.

Im digitalen Zeitalter haben sich Prozesse au fast allen Ebenen erheblich beschleunigt, Entscheidungen müssen oft viel schneller getroffen werden, da sich Trends und Märkte sehr rasch entwickeln und wandeln können. Des bietet zum einen Chancen, zum anderen aber auch Risiken, da Fehlentscheidungen sich fatal auswirken können.

Die Macht der Daten

Gerade der Analyse von Daten kommt so, eine zunehmend zentrale Bedeutung zu. Zu wissen, welche Produkte nachgefragt werden in welchen Mengen und dies möglichst punktgenau, ist entscheidend für den finanziellen Erfolg eines Unternehmens geworden. Eine unzureichende Angebotsmenge bedeutet, dass Umsätze verschenkt werden, eine zu hohe Lagermenge wiederum erhöht die Lagerkosten. Der Auswertung der im Unternehmen eingehenden und vorhandenen Daten, die oft zunächst nur im Rohformat vorliegen, auch die Berücksichtigung von Trends kombiniert mit dem Just-In-Time Konzept bei Einkauf und Logistik, ermöglicht es erst Gewinnpotenziale optimal auszuschöpfen. Umsatzpotenziale sollten dabei aber nicht nur global betrachtet werden, sondern auch gezielt nach Regionen oder nach einzelnen Kunden (oder Kundengruppen).

Letztlich geht es bei all dem aber nicht nur um den Jetzt Zustand, der natürlich auch wichtig ist, sondern auch zunehmend darum, Daten zu erhalten, welche in die Zukunft gerichtet sind, denn alle Entscheidungen in einem Unternehmen beeinflussen genau diese.

Zukunftsprognosen als Entscheidungsgrundlage

Verfahren, um Entscheidungsträgern Daten über die Entwicklung in der Zukunft in die Hand zu geben, bietet z.B. der Predictive Analytics und Customer-Value-Prediction-Ansatz der Dastani Consulting GmbH. Empfehlungen für zukunftsgerichtete Entscheidungen zu ermitteln ist etwas, was sich natürlich leichter anhört als es ist, denn dahinter verbirgt sich jede Menge an Statistik und mathematischer Formeln. Diese sollen liefern, wovon jedes Unternehmen träumt; zuverlässige zukunftsgerichtete Aussagen treffen zu können.

Welche Kunden haben Interesse an welchen Produkten, wo gibt es Investitionsbedarf, welche Risiken gibt es. In vielen Bereichen, vom Einkauf, über das Marketing bis zur Kundengewinnung sollen die ermittelten Prognosen Entscheidungsträgern so eine solide Entscheidungsgrundlage zu vielen Unternehmensentscheidungen bzw. Bewertungen liefern: ob Zahlungsausfälle bei Kunden drohen, welche Produkte ein Kunde auf Basis seiner bisherigen Entscheidungen in Zukunft potenziell kaufen wird und vieles mehr. Die Prognosen geben Unternehmen den dringend benötigten Handlungsspielraum, um sich auf die Zukunft einzustellen, auch um rechtzeitig Fehlentwicklungen und Risiken entgegenzusteuern, also in anderen Worten eine (gewisse) Planungssicherheit für eine dann nicht mehr ganz zu ungewisse Zukunft zu geben. Diese Prognosen können dabei in verschiedenste Unternehmensbereiche hineinwirken: Einkauf, Kundenbindung, Kundengewinnung, Produktion, Budgets, Fakturierung und vielen mehr.

Im Unterschied zu typischen BI-Lösungen, welche Aussagen für den Jetzt – Zustand mit entsprechenden Kennzahlen treffen, bietet sich Predictive Analytics also für zukunftsorientiertes Handeln an. Natürlich spielen dabei auch die vorhandenen Daten, ein wichtiges Stichwort ist auch hier Big Data, eine große Rolle, aber diese werden eben durch ausgeklügelte Algorithmen aufbereitet.

Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Moderne Analysetechniken wie Predictive Analytics, Big Data und Co bieten aber nicht nur Chancen für Unternehmen fundierte Entscheidungen zu treffen, sondern sie schaffen auch neue Berufsbilder oder Ausprägungen, bei denen Mathematik und Statistik, BWL und IT stark verschmelzen. Dabei entsteht ein nicht gerade geringes Anforderungspotenzial an Mitarbeiter, was aufzeigt, wie wichtig heute Qualifizierung ist und wie wichtig vor allem auch Disziplin – übergreifendes Wissen ist. Wer sich für Studiengänge mit zukunftsorientierten Chancen interessiert, der liegt in diesen Bereichen ganz sicher richtig und sollte dies bei der Ausgestaltung seines Studienlehrplanes entsprechend berücksichtigen.

Die Auswertung immer größerer Daten, vor allem aber die Analyse der Daten, insbesondere für zukunftsorientierte Entscheidungen wird in Zukunft noch wachsen. Sie bieten ein riesiges Potenzial für praktisch jeden Bereich in einem Unternehmen.

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