Google Core Update Juni 2019 und seine Folgen

Das Google Core Update 2019 hat seine Spuren hinterlassen und zu erheblichen Verschiebungen geführt, wobei einzelne Seiten einen erheblichen Besucherschwund seitdem aufweisen, wie die Internet Recherche leicht zeigt. Ziel des von Google wohl erstmals vorab angekündigten Updates war es unter anderem mehr Ausgewogenheit zwischen großen und weniger großen Seiten herzustellen, indem große Seiten nicht mehr so oft mehrmals in den Suchergebnissen gelistet werden.

Nun, es sind aber nicht nur die großen Seiten, die betroffen sind, sondern eben auch kleinere Seiten, die spürbare Verluste haben. Auch wir haben eine Seite, die erheblich betroffen ist und dies vor allem bei Artikelseiten, die vor allem reinen und nach unserer Meinung recht wertvollen Content aufweisen, soweit zu „Content is King“.

Content is King? Auch wirklich…

Content is King habe ich persönlich immer für einen Mythos gehalten, denn wie oft zeigen Suchergebnisse Inhalte von Gutschein-Portalen ganz oben. Nichts gegen diese Seiten, die ihren Zweck haben, aber Meister des Inhalts sind diese Seiten eher selten. SEO ist aber ohnehin so eine Sache, bei der es einen Haufen Experten gibt, die einem angeblich ganz genau erklären können wie alles läuft. In der Realität läuft es meistens anders.

Es gibt auch einen bekannten Sichtbarkeitsindex, der für unsere betroffene Seite sogar ein Plus aufweist, aber auch hier widerlegt die Realität den angeblich so wichtigen und aussagekräftigen Index. Vieles bei SEO und was man liest ist eben nicht im Einklang mit der Realität.

Suchmaschinen-Betreiber setzen auf Programmierung und es sind eben keineswegs so intelligente Programme und Algorithmen, die die Ergebnisse zusammenbauen. Die Resultate erscheinen dann doch meist eher zufällig, aber andererseits auch nicht persönlich, wie man im Zusammenhang mit dem Google Core Update auch schon mal von verärgerten Webseiten-Betreiber lesen konnte. Es ist anzunehmen, dass Suchmaschinen-Betreiber es versuchen, aber die Resultate überzeugen dann mitunter doch nicht, denn Software-Programme ersetzen keine Menschen. Und so kann dann eben ein Update negative, aber auch positive Auswirkungen haben.

Das wirkliche Problem ist, dass wir uns in unseren Breiten abhängig gemacht haben von einer Suchmaschine, deren Ergebnisse dann den Erfolg, ja die Existenz, beeinflussen können. Gäbe es mehrere Anbieter mit verteilten Marktanteilen., wäre dies so nicht möglich, denn dann würden sich solche Auswirkungen in der Regel ausgleichen. Und dieser Zustand wäre auch besser.

Mehr als Google gleich weniger Abhängigkeit

Nun, Google hat niemanden gezwungen, nur Google zu benutzen. Man mag zwar diesen aus Sicht des Anbieters legitimen Wunsch haben, aber letztlich sind wir selber Schuld. Da kann man dann oft lesen, dass Bing oder andere eben nicht so gute Ergebnisse liefern würden. Mag mitunter so sein, ist aber letztlich auch nur eine recht einseitige Annahme, die nicht zwingend immer richtig ist. Tatsächlich liefern alternative Suchmaschinen oft interessante Ergebnisse von Webseiten und Blogs, die Google übersieht, denn Google kann nicht alles listen. Das bestmögliche Resultat bei Recherchen erreicht man dann in der Regel auch, indem man eben verschiedene Suchmaschinen einsetzt und mal über den Tellerrand schaut. Leider machen das zu wenige Nutzer.

Würde man auf mehr Vielfalt zum eigenen Vorteil setzen, so würde man für sich selbst die Informationsquellen erweitern und gleichzeitig für mehr Wettbewerb durch mehr Marktanteile bei den Anbietern sorgen. Positiver Effekt wäre, dass man nicht mehr so abhängig wäre von Änderungen bei Suchalgorithmen eines Anbieters, denn bei verteilten Marktanteilen gleichen sich Änderungen bei einzelnen einfach aus.

Sich über negative Auswirkungen eines solchen Updates bei einer Suchmaschine zu beklagen hilft wenig. Zum einen ist es sicherlich nicht persönlich gemeint und zum anderen wird das wenig helfen.

Das Einzige was hilft, ist, wenn man für mehr Abwechslung auf dem Markt sorgt und so die Bedeutung des Einzelnen einschränkt, denn es sollte und darf nicht so sein, dass ein Anbieter über ganze Existenzen entscheiden kann. Es erschließt sich mir auch nicht, warm so viele Anwender so unflexibel sind, nicht auch mal was anderes zu nutzen, wir sind doch keine Roboter, sondern Menschen mit Verstand. Wir machen uns unsere Probleme selbst und nur wir können dies auch ändern.

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