Von der Idee zum Projekt

Man muß seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber“, hat Jean Paul, deutscher Dichter und Publizist im 19. Jahrhundert gesagt. Auch heute sind Ideen überall zu finden und täglich entstehen in den Köpfen tausender Menschen neue Einfälle. Doch Ideen sind nichts wert, wenn sie nicht auch umgesetzt werden. Daran aber hakt es in der Regel, wie sich auch an vielen Ideenwettbewerben von Konzernen und Bildungsinstitutionen zeigt. Ein Grund dafür mag auch die Kultur des Scheiterns sein, die Misserfolge nicht als Chance sehen, sondern als Niederlage. Die langfristige Erprobung und Auseinandersetzung mit einer Idee, findet nur selten statt.

Mit der Idee fängt es an

Ideen

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Um etwas substantielles aufzubauen braucht es zunächst einmal die Idee. Erzwingen kann man sinnvolle Ideen nicht, sie kommen meist von alleine. Doch auf guten Ideen sollte man aufbauen, sie überdenken, ergänzen und geistig durchdenken. Erst, wenn an der Umsetzbarkeit einer Idee keine Zweifel mehr bestehen, sollte man über die nächsten Schritte nachdenken. Vom ersten Einfall, bis hin zum fertigen Plan können dabei oft Jahre vergehen. Es braucht also vor allem auch Durchhaltevermögen und eine gewisse Frustrationstoleranz. Denn in naturwissenschaftlichen, mathematischen und informatischen Disziplinen gibt es häufig Stolpersteine, die es gilt aus dem Wegzuräumen.

Finanzmittel auftreiben

Viele Ideen werden in Hochschulen und Unternehmen ausgebrütet. Dort gibt es in der Regel Fördermittel und Gelder, sodass mit gewisser Sicherheit an der Umsetzung gearbeitet werden kann. Doch auch Privatleute und Jungunternehmer kommen mit teils genialen Ideen auf, für die sie Gelder benötigen. Eine erste Anlaufstelle sind Banken, bei denen man eine Projektfinanzierung bekommen kann. Doch dazu muss die Bank erst einmal überzeugt werden und das ist nicht immer ganz einfach. Sehr abstrakte Ideen, die nur wenige verstehen, werden häufig skeptisch beäugt. Überzeugungskraft ist also eine durchaus Eigenschaft, die man sich aneignen sollte.

Bank Beratung Finanzierung

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Während es bei der Bank einen Kredit gibt, können Ideenschmiede aber auch auf andere Quellen zurückgreifen. Gut ist es, wenn man bereits einen gewissen Eigenanteil aufbringen kann. Wer den nicht hat, kann das Crowdfunding nutzen. Auf diversen Plattformen können Projekte vorgestellt werden und durch die Community finanziert werden. Bereits ab einem Euro können sich Interessierte am Projekt beteiligen. Eine Gegenleistung ist möglich, ist aber nicht zwingend notwendig. Bei kommerziellen Projekten ist eine Gegenleistung aber gerne gesehen, sei es in Form des entstehenden Produkts oder einem persönlichen Dankeschön oder einer Erwähnung. Je nach Anteil kann auch die Gegenleistung unterschiedlich sein. Oft kommen beim Crowdfunding mehr Mittel zusammen, als angefragt wurde. Das ist für die Umsetzung dann mehr als förderlich.

Mit anderen zusammenarbeiten

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Die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, der Wirtschaft oder anderen schlauen Ideenschmieden kann oft zu ganz neuen Ideen und Ergänzungen führen. Häufig sind es dabei Unternehmen, die an einer fortgeschrittenen Idee interessiert sind und neben Fördermitteln auch Räumlichkeiten und Fachpersonal anbieten. Zur Projektumsetzung ist das unglaublich praktisch. Wenn Wissen aus anderen Bereichen einfließt verkürzt sich die Zeit bis zur Umsetzung oft um ein Vielfaches. Im letzten Schritt muss man sich nach Partnern umschauen, die das Produkt in seine endgültige Form bringen können. Dazu schaut sollte man sich in unterschiedlichen Bereichen umschauen und nach geeigneten Partnern mit passendem Standort umschauen. Was es auf jeden Fall braucht ist Geduld und Durchhaltevermögen. Eine Idee lässt sich nicht in einer Woche umsetzen. Ein Projekt muss reifen und das kann nun mal eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Doch am Ende kommt meist was Gutes dabei heraus.

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