Ideen finden für eigene Blogposts – 2 –

BüroNeue Blogthemen zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach und ab und an besteht schon die Gefahr, dass einem der Kopf so zu geht, dass einem wirklich nichts in diesem Moment einfällt. Hier kann dann auch durchaus die Gefahr bestehen, dass, wenn dieser Zusand länger anhält, man die Lust auf dem Blog verliert. Gut möglich, dass dieser auch einer der Gründe ist, warum Blogs manchmal nach einer gewissen Zeit verwaisen.

Um diesem Problem vorzubeugen, hier nun der zweite Teil der kleinen Serie Ideen finden für eigene Blogposts.

In die reale Welt

Überraschend viele versinken im Internet, dabei darf man nicht vergessen, dass man seine Blogs für reale Menschen schreibt und oftmals auch über reale Dinge. Natürlich immer abhängig vom Thema des Blogs ist es daher durchaus wichtig, die reale Welt nicht zu vergessen. Wer über Technik schreibt, der ist etwa beim Elektronikhandel gut aufgehoben und der Gartenblog Betreiber sicher im Gartencenter. Die reale Welt eröffnet doch andere Blickwinkel und Sichtweisem wie das reine Studium von Webseiten. Die Bewegung, Menschen, Leben – Ideen kommen hier meist viel schneller, zudem eine schöne Abwechslung, weg vom Monitor, die den Kopf befreit. Ausserdem kann man Menschen auch gut beobachten, zum Beispiel bei welchem Tablet im Elektronikmarkt sind die Menschenansammlungen besonders groß, welche werden nicht beachtet. Und wer über TV-Geräte schreibt, der kann dieser hier in Echt in Augenschein nehmen, statt sich auf Worte der jeweiligen Presseabteilungen zu verlassen.

Direkte Kontakte

Mit der Zeit entstehen direkte Kontakte zu echten Menschen, sei es, weil einem Firmen von selbst kontaktieren oder man sie kontaktiert. Kontakte bedeuten Informationen und News – Blogthemen werden einem quasi auf den Tisch gelegt. Diese Kontakte werden oft natürlich nicht in Natura stattfinden, sondern häufig via Telefon oder meist per E-Mail. Nichtsdestoweniger man erfährt neues, bekommt eventuell Produktproben oder Testgeräte angeboten. Man bleibt auf dem Laufenden und mitunter – wenn die Kontakte besonders gut sind – auch noch vor allen anderen.

Produktproben / Rezensionsexemplare / Presseexemplare

In Abhängigkeit vom eigenen Blog und dessen Thema kann man sich natürlich auch jederzeit entsprechende Produktproben / Rezensionsexemplare / Presseexemplare zusenden lassen. Einfach anfragen schadet hier nicht, auch kleine Blogs haben hier durchaus realistische Chancen, berücksichtigt zu werden. Der einfachste Weg diese zu erhalten, ist es direkt anzufragen. Manchmal wird man keine Antwort bekommen, seltener eine Absage, oft aber eine Zusage. Nun lassen sich authentische Produktreviews oder Testberichte schreiben und viele Produkte geben mehr als nur einen Artikel her. Und wenn man eien Absage erhält, auch nicht schlimm, was hat man schon zu verlieren.

Seitenanalyse

Ob mit Tools wie Piwik oder Google Analytics: warum kommen Leser auf die eigene Seite, nach was suchen sie? Wer die statistischen Möglichkeiten gründlich untersucht wird schnell auf Suchbegriffe stoßen, die man mangels passender Themen auf dem eigenen Blog, bisher nicht bedienen konnte. Wunderbar, denn so ergeben sich Themen von ganz alleine. Natürlich sollte man aber auch prüfen, ob diese Themen auch für eine größere Zielgruppe entsprechend attraktiv sein könnten. Eine einzelne exotische Anfrage wird möglicherweise zu einem Artikel führen, für die Masse der Besucher aber möglicherweise uninteressant sein. Man kann solche Fragen aber auch in einem eigenen Artikel „Häufige Fragen zum Thema XY“ zusammenfassen, und schon hat man wieder einen neuen Artikel.

Google Trends

Mit Google Trends lässt sich abfragen, nach was gerade im Internet auf Google gesucht wird. Die „Hot Searches“ sind eventuell bei Nischenblogs nicht so interessant, aber man kann ja ein wenig herumspielen und experimentieren mit den Schlüsselwörtern seines Blogs, so lässt sich auch schnell prüfen, welche Themen möglicherweise die Besucherzahl erhöhen könnten.

Advertorials

Man kann sich Themen natürlich auch vorgeben lassen, dies einfach in Form von Advertorials, wofür man sich auf Marktplätzen, wie RankSider, RankSeller, Bloggerjobs.de oder auch Domainboosting bewerben kann. Vorteil: Man bekommt ein Thema und wird auch noch bezahlt, Nachteil: nicht immer sagen einem alle Themen, die man als Schreibauftrag erhält, auch zu. Manchmal muss man auch einfach durch.

Alte Artikel auffrischen

Ist der Blog schon etwas älter und sind bereits viele Artikel vorhanden, so lohnt ein Blick in diese. Vielleicht gibt es hier Artikel, welche häufig besucht sind, die aber ein Update gebrauchen könnten. Gerade bei technisch orientierten Blogs kann es lohne, einen alten Artikel unter Berücksichtigung neuester Entwicklungen, neu aufzulegen. Hier hat man auch den Vorteil, dass man bereits weiß, dass dieser Artikel die typischen Besucher des eigenen Blogs interessieren sollte.

Wie man sieht, gibt es viele Wege auch dann neue Ideen zu finden, wenn der Kopf eher leer ist. Wichtig ist – egal ob es um das Schreiben geht oder um die Recherche – sich eine gewisse Disziplin anzueignen. Insbesondere wenn Blogs als Lebensgrundlage dienen, ist dies, wie bei jedem Beruf, einfach unverzichtbar. Und manchmal muss auch einfach durch ein Tal, wer aber dran bleibt, wird meist irgendwann auch belohnt.

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