Huawei und Trump – so geht es jetzt weiter

Smartphones und Tablet

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Als Trump US-amerikanischen Unternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei untersagte, war das für viele Handynutzer ein Schock, besonders natürlich bei geschäftlichen Anwender bei denen die Nutzung eines Smartphones eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag spielt. Noch immer herrscht große Unsicherheit. Viele wissen nicht wie es weitergehen soll, da Google Huawei offiziell nur noch bis zum 19. August 2019 mit Android Updates versorgen darf. Für Huawei-Nutzer könnte dies ein großes Dilemma bedeuten. Eigentlich gibt es aber keinen Grund zur Sorge. Denn so wie es derzeit aussieht, wird es schon bald eine Lösung geben. Wenn Sie mehr über die mögliche Entwicklung erfahren wollen, dürfen Sie diesen Artikel auf keinen Fall verpassen.

Huawei Smartphones bald ohne Android?

Berichten zufolge arbeitet Huawei bereits fieberhaft an der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems für Smartphones, welches auch mit Android-Apps kompatibel sein soll, auch wenn Huawei dies im Moment eher hinsichtlich der Verwendung in Smartphones dementiert hat. Falls dieser Fall aber doch eintrifft, wäre das Verbot Trumps (zumindest für die Nutzer von Huawei) kein Problem mehr. Huawei OS ja soll sogar vor der Fertigstellung stehen. Das könnte massive Auswirkungen auf den Mobilmarkt haben. Schließlich sind Smartphones von Huawei bereits jetzt die zweitmeistgenutzten auf der Welt. Lediglich Samsung ist beliebter. Ein eigenes Huawei Betriebssystem könnte theoretisch die Vormachtstellung bedeuten.

USA und China: Einigung in Sicht (?)

Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat für beide Parteien negative wirtschaftliche Folgen. Daher suchen beide Staaten nun nach Lösungen. Das beweist das Ergebnis des G20-Gipfels, wo Trump und Xi beschlossen die Handelsgespräche wieder aufzunehmen. Zwar heißt das noch lange nicht, dass eine Einigung erzielt wird, jedoch ist zumindest an sich die Bereitschaft da. Sogar von einer Aufhebung der Zölle ist die Rede. All dies könnte sich natürlich auch positiv auf die Situation mit Huawei auswirken und tatsächlich hat man mittlerweile ja auch die Maßnahmen hier bereits wieder etwas reduziert. Man kann durchaus davon ausgehen, dass das Verbot (auch) dazu diente ein Exempel im Handelskrieg zu statuieren. Möglicherweise hat dies sogar eine wichtigere Rolle gespielt, als die Angst vor einer möglichen Spionage. Dass sich diesbezüglich die Entwicklung also positiv entspannt, ist nicht unwahrscheinlich, aber bleibt natürlich der unsicheren weiteren Entwicklung vorbehalten. Wie wir alle bemerkt haben, folgt im Moment nicht alles der Logik bzw. Vernunft, was Vorhersagen schwierig macht.

Alternative Dienste nutzen

Selbst wenn der Worst Case eintreffen sollte, müssen Huawei-Nutzer nicht verzagen. Schließlich gibt es tolle Alternativen für die Dienste von Google. Anstatt des Google Chrome Browsers kann einfach Opera, Firefox oder Safari genutzt werden. Und auch für Dienste wie Google Maps gibt es mittlerweile Alternativen. Selbst die Suchmaschinenfunktion, so nützlich sie auch sein mag, ist nicht ohne Konkurrenz. Andere Suchmaschinen können zwar bisweilen kaum mit Google mithalten, dafür legen sie aber mitunter mehr Wert auf Datenschutz. Und gerade hier hat Alphabet Inc. ja schon mehrmals negative Schlagzeilen gemacht.

Eine Custom ROM installieren

Wer sich etwas mit Technik auskennt, hat im schlimmsten Fall nichts zu befürchten. Auch auf Huawei-Smartphones lässt sich eine Custom ROM installieren. Dabei handelt es sich um eine Android Version von unabhängigen Entwicklern. Sie bietet die volle Kontrolle über Funktionen und Dienste, kann aber nur mittels eines Bootloaders genutzt werden. Dieser dient dazu die vorinstallierte Software des Geräts zu umgehen. Das Ganze ist zugegebenermaßen etwas kompliziert. Jedoch gibt es hilfreiche Anleitungen im Internet. Manche davon erklären Schritt für Schritt, was für die Installation nötig ist. Beliebt ist derzeit die Custom ROM LineageOS. Das Betriebssystem kann unkompliziert auf der gleichnamigen Webseite heruntergeladen werden.

Auch geschäftliche Anwender sollten also nicht in Panik geraten, sondern einfach die Entwicklung abwarten. Sollte sich diese nicht wie gewünscht entwickeln, stehen, wie aufgezeigt, Lösungsansätze zur Verfügung.

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