Mehr Arbeitsplatzergonomie in Büro und Werkstatt für weniger Ausfallzeiten

Mehr Arbeitsplatzergonomie in Büro und Werkstatt sorgt für gesündere Arbeitnehmer mit weniger Ausfallzeiten. Ein ergonomischer Arbeitsplatz, an dem sich der Mitarbeiter wohlfühlt, sorgt aber auch für zufriedenere Mitarbeiter. Nicht zuletzt muss ein Mitarbeiter sich bei vorhandener Ergonomie weniger um einen ungesunden Bewegungsablauf kümmern sowie um schmerzende Gelenke und Muskeln und kann sich so mehr und konzentrierter auf seine Tätigkeit konzentrieren, was die Produktivität steigert. Es dürfte jeden schwerfallen bei Schmerzen Höchstleistung zu erbringen.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist von daher eine genauso wertvolle Investition in die Zukunft wie eine neue Computeranlage oder eine neue Maschine. Rückenleiden, Gelenkschmerzen, Verspannungen im Schulterbereich sind häufige Folgen, wenn über eine längere Zeit einseitige Belastungen mit unnatürlichen Bewegungsabläufen auf den Körper einwirken. Rückenleiden gehören dann auch zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen, wie auch eine Studie zeigt, siehe die Pressemeldung der pronovaBKK „Arbeitnehmer-Studie: Nur zwölf Prozent haben keine Rückenschmerzen“.

Arbeitsplatzergonomie im Büro und an der Werkbank

Arbeitsplatz Industrie mit Werkbank

© Firma V – Fotolia.com

Ergonomische Arbeitsumgebungen sind dabei genauso wichtig beim typischen Büro-Arbeitsplatz wie auch an der Werkbank in Handwerk oder bei einem industriellen Arbeitsplatz, wenn auch die individuelle Wahl der jeweiligen Arbeitstische oder Arbeitsstühle sich im Detail unterscheiden kann. Im Allgemeinen fallen beide unter dem Oberbegriff Arbeitsplatzsystem, wobei durch die Digitalisierung heute oftmals eine Kombination entstanden ist. Grundziel ist immer, dass eine gute Ergonomie den menschlichen Körper entlastet und so Haltungsschäden und anderen Problemen vorgebeugt wird.

In allen Fällen von denkbaren Arbeitsplatzsystemen für Büro und Werkstatt gibt es Gemeinsamkeiten. So ist es bei einem Tisch, ob Werkbank oder Bürotisch, extrem wichtig, dass dieser in der Höhe optimal auf den Mitarbeiter abgestimmt werden kann. Damit können Verspannungen vermieden werden.

Bei wechselnden Benutzern ist die leichte Anpassungsmöglichkeit besonders wichtig. Ob moderne Werkbank oder Bürotisch: Im Zeitalter, in dem Teamarbeit gefragter ist denn je, kommt einem flexibel einstellbaren Arbeitsplatzsystem eine ganz besondere Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur beim Bürotisch oder der Werkbank, sondern natürlich auch für die Sitzgelegenheit. Allgemein sollte diese so gestaltet sein, dass Rückenlehne, Sitzfläche, Armlehnen und Sitzhöhe an die jeweiligen Körperproportionen des Mitarbeiters angepasst werden können. Es gibt mittlerweile auch clevere Stehsitze für verschiedene Arbeitsumgebungen, die Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen. Nicht alle Tätigkeiten können im Sitzen ausgeführt werden, bei Mitarbeitern, die häufig oder dauernd im Stehen bzw. statisch arbeiten müssen, können ergonomische Ermüdungsmatten mit Schaumstoffunterlage hier für Erleichterung sorgen.

Je nach Arbeitsplatz kann es auch sinnvoll sein, wenn ein Mitarbeiter zwischen stehenden und sitzenden Positionen wechseln kann. Stundenlanges Sitzen gilt auch als mögliches Diabetes Risiko. Allgemein sollte die Arbeitsergonomie anstreben, dass natürlich Bewegungsabläufe möglich sind inklusive Abwechslung wozu auch kleine Bewegungspausen gehören.

Ergonomische Beleuchtung, Sitzgelegenheit und Arbeitsabläufe

Die Ergonomie endet aber nicht mit der Möglichkeit, den Arbeitsplatz in der Höhe zu regulieren. Genauso wichtig sind eine angenehme Beleuchtung sowie die Möglichkeit, dass Werkzeuge und andere Tools so erreicht werden können, dass natürliche Bewegungsabläufe unterstützt werden und so die Gefahr sich entwickelnder Haltungsschäden vermieden wird. Dies optimiert auch gleichzeitig den Workflow, anstehende Aufgaben können nicht nur gesünder, sondern auch zielgerichteter durchgeführt werden. Auch hier erreicht man den doppelten Vorteil, dass die Gesundheit des Mitarbeiters geschützt wird und das Aufgaben zufriedenstellender, schneller und motivierter erledigt werden können. Zur Arbeitsplatzergonomie gehört ebenso die Sicherheit, etwa bei der sicheren Kabelführung.

Ergonomischer Arbeitsplatz – eine Investition, die sich lohnt

Ein Unternehmen oder ein Handwerksbetrieb, der in Ergonomie investiert, handelt im Sinne der Gesundheit seiner Mitarbeiter, aber durchaus auch im Eigeninteresse wie man erkennen kann.

Noch besser handelt aber ein Unternehmen, welches auch vorausschauend investiert. Arbeitsabläufe können sich jederzeit ändern, die Mitarbeiterzahlen können schwanken, eventuell entstehen neue Bereiche. Dies berücksichtigt man am besten, in dem man von Anfang an auf modulare Systeme setzt, die möglichst flexibel ergänzt und angepasst werden können. Anbieter im Bereich Ausstattung für einen ergonomischen Arbeitsplatz bieten hier auch mittlerweile sehr umfangreiche Konzepte, die ergonomisch und zukunftsorientiert ausgerichtet sind.

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