Schreibblockade lockern, neue Artikel Ideen finden

Ab und an passiert es jedem Blogger und Texter: man sitzt vor dem Bildschirm und starrt die Tastatur an, aber es fällt einem einfach nichts ein und umso mehr man sich „zwingt“, umso weniger passiert. Seltsam, denn gestern sprudelten noch die Ideen. Alles normal und passiert jedem, aber wie lockert man die Blockade beim Schreiben am besten? Jeder wird hier sicher sein Geheimrezept haben, aber für mich waren bisher immer am Erfolgreichsten die folgenden Maßnahmen:

Einfach mal herumsurfen, mal schauen, was andere schauen, was andere schreiben. Es geht nicht nur ums Abschreiben, sondern um Inspiration. Typische News-Quellen hat man sich natürlich in seinen Favoriten abgelegt, auch diese besucht man. Dazu hat man ja sicherlich seine Presse-Verteiler. Fühlt man Druck etwas zu veröffentlichen, so kann man sich hier schnell die Idee für, wie ich es nenne, einen „Notartikel“ oder netter gesagt „Übergangsartikel“ gewinnen. Das schafft Luft.

Lass es sein: Zwingen bringt nichts, also ist es besser, einfach mal Abstand vom Monitor zu gewinnen. Beste Medizin: Raus an die frische Luft, in den eigenen Garten, wenn man hat, oder einfach mal in die Stadt, Park oder was immer die eigene Region bietet. Ein paar Pommes geholt und einfach mal irgendwo den Trubel um sich herum zur Ablenkung genießen, dies alles macht den Kopf frei.

Schau es dir an: Je nach Themengebiet, macht es Sinn, sich einfach mal mit den Dingen, über die man schreibt, vor Ort zu beschäftigen. Ich schreibe z. B. viel über Notebooks, nun kann ich die für Tests weder alle für mich kaufen, noch kann ich unendlich viele Testgeräte anfordern (was so oder so nicht immer einfach ist). Lösung: einfach mal Geräte bei Händlern vor Ort anschauen. Optimal sind hier natürlich große Märkte, denn da wird man in Ruhe gelassen. Kombiniert mit dem ohnehin vorhandenen Wissen über aktuelle Notebook Serien, kann man so Geräte ganz gut beurteilen und einen Testbericht schreiben, auch ohne sich stundenlang mit dem individuellen Gerät zu beschäftigen. Je nach Themengebiet des eigenen Blogs entstehen so schnell Artikel-Ideen. Man muss halt einfach auch mal raus.

© adam121 – Fotolia.com

Ideen sammeln: Ideen sammelt man oft am besten mit klassischen Hilfsmitteln und dies bedeutet: weg von Technik, weg von aktuellen Status-Meldungen des Smartphones oder PCs. Man darf auch ruhig mal das Telefon abschalten. Ideal ist natürlich ein Whiteboard, ideal ein qualitativ vernünftiges Whiteboard, z. B. von Dahl oder anderen Markenherstellern, möglichst groß, mindestens aber 120 x 90 cm, damit die Ideen-Sammlung nicht vorschnell vom Platzmangel behindert wird. Ob man die Ideen lieber alleine sammelt oder im Team (wenn vorhanden) wird vom Moment und auch mitunter vom Typ abhängig sein. Ohne Technik sprudeln Ideen manchmal einfacher. Oft braucht es nur einen ersten Stichpunkt, vom ausgehend, dann sich neue Ideen alleine ableiten. Der erste Stichpunkt kann eine Idee sein, die schon lange im Kopf spukt oder etwas, was man beim belanglosen Surfen vorher gelesen hat. Ein Whiteboard ist hier ein wirklich geniales klassisches Hilfsmittel, welches immer zur Verfügung steht, auch ohne Internet.

Normalerweise reichen diese Herangehensweisen für mich, um Ideenmangel und Blockaden früher oder später zu überwinden. Blockaden entstehen oft einfach nur deswegen, weil man zu viel geschrieben hat, zu viele Stunden vor der Tastatur. Es ist ganz normal, dass einem auch mal die Puste ausgeht.

Pause machen – Ideen sammeln – ein paar Artikel Ideen entwickeln, natürlich kann man auch erst ein wenig surfen, alles ohne Zwang auf sich wirken lassen, dann eine Pause draußen (!) machen und dann Ideen sammeln. Vorgehensweisen kann man auch wechseln, aber welche Reihenfolge man auch beschreitet, früher oder später ist die Blockade weg und die Ideen sprudeln wieder. Nur zwingen sollte man unbedingt vermeiden, denn erzwungene Artikel lesen sich auch meist so. Für den Zeitgewinn gibt es immer die erwähnten „Notartikel“.

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